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Hartmut Bauer neuer Vorsitzender / Kandidatenkür so früh wie nie / Für die Kreisliste bereits 15 Bewerber

WGS hofft auf Neuhäuser als Bürgermeisterkandidat

Rinteln (la). Die WGS hofft darauf, dass Gert Armin Neuhäuser bei der Kommunalwahl für das Bürgermeisteramt kandidiert. Bei der Sitzung am Montag im Hotel Stadt Kassel fehlte der potenzielle Bewerber aber aus beruflichen Gründen. "Gert Armin Neuhäuser ist bis Ende des Monats beruflich an Lüneburg gebunden. Danach wird sicher eine Entscheidung fallen", schilderte Fraktionsvorsitzender Heinrich Sasse die Situation. Die Unterstützung der WGS-Mitglieder wäre Neuhäuser sicher.

Überhaupt verspricht sich die WGS einiges von den bevorstehenden Wahlen. "Die Parteiverdrossenheit ist groß und das bringt für die WGS neuen Schwung", stellte Sasse fest. Auch die neue Wahlordnung sei für die kleinen Parteien ein Vorteil. "Die WGS ist in Rinteln aktiv und auch das wird ihr Stimmen bringen", betonte Hartmut Bauer, der zum Beginn der Sitzung einstimmig zum neuen Vorsitzenden der WGS gewählt wurde. Rolf Kanter, der dieses Amt bisher inne hatte, steht aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung. So hatte Bauer dann auch die Aufgabe, die Aufstellung der Kandidaten für die Kreis-, Stadt- und Ortsratslisten zu koordinieren. Hier gibt es Besonderheiten, so wollen die WGS-Mitglieder auf den Dörfern nur für den Ortsrat kandidieren. Hier sollen, erläuterte Jürgen Maack, Gespräche mit den bisherigen Kandidaten geführt werden, ob sie weiterhin zur Verfügung stehen. "Bis zum 24. Juli müssen die Wahlvorschläge eingereicht sein", mahnte Bauer zur Eile und: "In den Ortsteilen, in denen die WGS bislang nicht vertreten war, müssen die Kandidaten zunächst 20 Unterstützungsunterschriften sammeln, um überhaupt auf die Liste zu kommen." Das betrifft Bauer selbst für Krankenhagen, Artur Böger in Steinbergen und Gert Armin Neuhäuser in Rinteln. Als Delegierte für den Kreis wurden Jürgen Maack und Karl-Heinz Klemme auserkoren. Für die Kreisliste gibt es bereits 15 Bewerber und auch die Stadtlisten sollen voll ausgeschöpft werden. "Die Masse der Bewerber erhöht die Chancen der WGS, in den Rat zu rücken", betonte Sasse. Bei der letzten Kommunalwahl war die WGS mit 7,8 Prozent drittstärkste Partei. 1777 Stimmen konnten auf der Liste 2 gesammelt werden und 675 auf Liste 1. Bei ihrer nächsten Sitzung am 8. Mai um 19 Uhr, im Hotel Stadt Kassel, sollen die Kandidatenlisten fertiggestellt werden.

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