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"Schuh-Schulze" misst die Füße der Kiga-Kids

Wenn der Schuh drückt, klemmt die Entwicklung

Bückeburg (bus). Einer Erkenntnis der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge, können nicht passende Schuhe die körperliche und auch die geistige Entwicklung von Kindern beeinträchtigen. "Das Training der Körpermotorik und Koordination steigert das Selbstbewusstsein, führt zu einer positiven Lebenseinstellung und fördert die mentale Entwicklung", sagt Beate Koß von "Schuh-Schulze".

Füße jedoch, das sei gesichert, die in nicht passenden Schuhen steckten, nähmen auf Dauer Schaden. Die beginnenden Fußschädigungen beantworte der Körper beispielsweise durch Verweigerung von Bewegung oder durch Fehlhaltungen. Die WHO-Initiative "Bone and joint decade 2000 bis 2010" will den intakten Bewegungsapparat in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken. Gesunde Füße nehmen dabei eine Schlüsselstellung ein. Als Teil der Initiative ist Koß derzeit gemeinsam mit Manuela Iburg in den Kindergärten der Stadt unterwegs, um die Gliedmaße der Bückeburger Mädchen und Jungen zu vermessen. Koß: "Jedes Kind erhält einen Fußmesspass mit seinem Namen und der gemessenen Schuhgröße sowie einen Fußmessstreifen." Gemessen wird mit einem speziellen Weiten-Maß-System. "Jeder Fuß ist anders", weiß die Expertin. Neue Schuhe müssten zur Förderung des gesunden Fußwachstums und einer unproblematischen Bewegung in Länge und Weite passen.

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