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Rück- und Ausblick von Ortsvorsteher Gerd Vogel / Autos auf der Kreisstraße 3 sind noch immer zu schnell

Vorzügliches Agreement der Bürger beim Boulebahn-Bau

Bergdorf (bus). Die Boule-Bahn und ein "Naserümpfer" springen Gerd Vogel unvermittelt ins Gedächtnis, wenn er das zurückliegende Jahr ins Visier nimmt. Während der Errichtung der Bahn am Feuerwehrhaus sei ein "vorzügliches Agreement" der Bürger untereinander festzustellen gewesen. Der Treffpunkt soll in diesem Frühjahr seinen letzten Schliff bekommen. "Sitzbänke, ein Mehrzweckhäuschen und eine niedrige Hecke", erläutert Bergdorfs Ortsvorsteher, sollen das Ensemble ergänzen.

Beim Nasen-Thema gerät Vogel beinahe ins Schwärmen. Die 2005 erstmals aufgestellten Hundetüten-Behälter seien "phantastisch angenommen" worden. "Ein Pilotprogramm mit unbestreitbarem Erfolg." In der Tat scheinen sich die Hundehalter an den beiden im Verlauf der Straße "Auf dem Siek" aufgestellten Behältern ausgiebig zu bedienen. Ähnliche Programme waren anderenorts auf wenig Gegenliebe gestoßen und mehr oder weniger klammheimlich wieder eingestellt worden. Vogel verspricht, die Entwicklung weiterhin aufmerksam zu beobachten. Ansonsten werden 2006 im aktuell 800 Einwohner zählenden Ortsteil die Themen Verkehrsberuhigung und Schulwegsicherheit die lokalpolitischen Akzente setzten. Auf der K 10 wird nach Vogels Beobachtungen "nach wie vor eindeutig zu schnell" gefahren. Vor wenigen Wochen sei ihm sogar ein Omnibus aufgefallen, der den innerörtlichen Teil der Kreisstraße mit mehr als 80 Stundenkilometern passiert habe. "Ich habe das ungute Gefühl, dass hier demnächst etwas passiert." Soweit will es der Ortsvorsteher indes nicht kommen lassen. Er werde Bürgermeister Reiner Brombach auf dessen im Wahlkampf versprochene Unterstützung festnageln. Der Landkreis müsse mit allen Mitteln bewegt werden, etwas zur Entschärfung der Situation zu unternehmen. Bei der Schulwegsicherheit richtet sich Vogels sorgenvoller Blick speziell auf die Einmündung der "Fürst-Ernst-Straße" in die "Bergdorfer Straße". Für diesen Bereich sei nach ausführlicher Diskussion und Ortsbesichtigung eine Querungshilfe fest zugesagt worden. Indes: Getan habe sich - abgesehen vom kontraproduktiven Rückbau der "Berliner Kissen" - "nichts und wieder nichts". Eine gute Gelegenheit, sich mit Vogel und den drei ortsansässigen Stadtratsmitgliedern (Rosemarie Steinert, Thorwald Hey und Raimund Leonhard) über diese Themen auszutauschen, bietet der voraussichtlich Ende Februar in Bergdorf organisierte Schnatgang. Hier dürften auch Neuigkeiten über das in diesem Jahr zu feiernde 60-jährige Bestehen der örtlichen Feuerwehr und über Vogels Wunsch nach mehr Neubaumöglichkeiten in Erfahrung zu bringen sein.

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