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Unterstützung für "Umsonst& Drinnen" / Festival für Tschernobyl-Kinder

Vier Ernestinum-Schüler rocken am Sonnabend das weltweite Netz

Rinteln (ur). Toningenieur und Musiker Jörg Klapper aus Schaumburg-Ostendorf und sein Team von der Initiative "AudioVieles" sind inzwischen auf der Zielgeraden für ihr großes Festival, das am kommenden Sonnabend rund 20 heimische Instrumentalisten, Tänzerinnen und Sänger zwischen Rock, Punk und Blues im kühnen Versuch vereint, ein Live-Konzert weltweit ins Netz zu bringen - zugunsten der Hilfsaktion "Kinder von Tschernobyl".

Rund 500 Besucher werden dazu ab 18 Uhr in Kleinenbremen im Saal der "Schönen Aussicht" erwartet, und noch viel mehr Publikum erhofft man sich natürlich durch die Präsentation im Internet unter www.jdksoftware.de . Sehr erfreut ist Klapper darüber, dass in buchstäblich letzter Minute mit dem Autohaus Bredemeier aus Rehren noch ein Unternehmen in das Sponsoring eingetreten ist, so dass man durchaus darauf hoffen darf, dass für den guten Zweck am Ende tatsächlich etwas übrig bleibt. "Spaß, Freude und friedliches Zusammensein - das soll das Motto für diesen Abend werden!" fasst der Initiator dieses Ereignisses sein Anliegen zusammen - und bedauert lediglich die recht kurzfristige Absage von Michael Kluwe mit Band: "Anscheinend ist ihm die Technik nicht ausreichend genug!" Was Bands wie etwa "Perfect Crime", "Perverted Perception" und "Blues Ballz" offenbar anders sehen, die allesamt schon auf ganz großen Bühnen gespielt haben. Zumindestüber das Engagement seiner Technik-Crew kann sich Klapper nicht beschweren, zumal da diese noch erweitert wurde durch ein hochmotiviertes Schüler- Team vom Gymnasium Ernestinum: Erik Hansen, Markus Mücke, Martin Lülf und Nils Müller machen sich in Kooperation mit Studiendirektor André Sawade daran, die Internet-Präsentation zu organisieren und deren technischen Ablauf abzusichern. "Die Zeichen stehen auf volles Haus und einen abwechslungsreichen Abend", formuliert Zappa-Fan Klapper seine Erwartungen. Und weil intensives Bemühen schließlich von den Göttern des Showgeschäfts belohnt wird, wird er damit wohl Recht behalten!

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