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"Bückeburg on Ice": 20 000 Besucher in 52 Tagen / Standort vorm Rathaus ist gut angekommen

Viele Kufenflitzer nutzen die letzte Gelegenheit

Bückeburg. Auch das schönste Eisvergnügen geht einmal zu Ende. Nach 52 Tagen hat "Bückeburg on Ice" seine Tore für die Saison 2005/2006 geschlossen. Ein letztes Mal konnten die vielen Eisfans am Sonntag ihre Pirouetten drehen und die Kufen sirren lassen. Bereits am Mittag hatten die vier Eiswirte sämtliche Kühlaggregate abgestellt, um am folgenden Tag pünktlich mit dem Abbau beginnen zu können. Doch bis in die späten Abendstunden tummelten sich die großen und kleinen Eiskunstläufer auf der spiegelglatten Fläche, um "Bückeburg on Ice" bis zur letzten Sekunde auszukosten.

Eine rundum positive Bilanz konnten die vier Eiswirte Harald Strüwe (Hofapotheke), Edgar Miller (Ratskeller), Carlo Kerkhoff-Schäfer (Schäferhof) und Gerhard Ostermeier (Ambiente) zum Abschluss der vierten Bückeburger Kufensause ziehen. Die Besucherzahl des Vorjahres (20 000) wurde erneut erreicht. Edgar Miller: "Die vierte Bückeburger Eisbahn war sowohl optisch als auch technisch mit Abstand die beste von allen." Harald Strüwe: "Ein ganz tolles Event, wie es besser kaum hätte laufen können." Das resultiere, so Strüwe, allerdings auch eindeutig aus den Erfahrungen, die die vier Eiswirte in den drei Jahren zuvor gesammelt hätten. So habe sich der neue Standort des Zelts zwischen Rathaus und Stadthaus als Volltreffer erwiesen: "So hatten wir erstmals den Zugangsbereich, wie wir ihn uns immer gewünscht haben", so Edgar Miller, "dazu die Terrasse, die großen Glasscheiben und die Aussicht zur einen Seite auf das Eis, zur anderen Seite auf die Bahnhofstraße bis hinunter zum Bürgermeister-Preul-Platz." Für den Ratskeller-Wirt steht fest: "Wenn wir es genehmigt bekommen, werden wir das Zelt in diesem Jahr wieder an der gleichen Stelle errichten." Neben all diesen Vorteilen habe die Neuanordnung von Eisbahn und Zelt noch einen weiteren, positiven Nebeneffekt: "Es gab rund um die Eisbahn keine Dunkelzonen mehr, so dass wir diesmal viel weniger Theater mit randalierenden Jugendlichen hatten", freut sich Harald Strüwe. "Die mögen es nämlich gar nicht, wenn es rund um die Eisbahn hell ist." Hundertprozentig bewährt habe sich auch die neue, gegenüber den Vorjahren wesentlich aufwändigere Kühltechnik. "Es gab diesmal keinen einzigen Ausfall, nicht einmal eine Störung des Eisbahnbetriebs." Auch der riesige Zuspruch des Eisstockschießens spreche für sich. Ebenfalls mitgespielt habe das Wetter: "Wir mussten kein einziges Mal wegen Sturm oder Schnee schließen." Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben die vier Eiswirte jetzt den Vorhang für "Bückeburg on Ice 2005" endgültig geschlossen. "Die 52 Tage Eisbahn waren schon ziemlich anstrengend", gibt Edgar Miller zu, "aber wenn's dann vorbei ist, wird man doch ganz schön wehmütig." Für die vielen ebenfalls betrübten Kufenfans hat der Ratskeller-Wirt jedoch einen Trost parat: "Inzehn Monaten geht's doch schon wieder los."

  • Viele Kufenfans haben die letzte Gelegenheit genutzt, bei "Bückeburg on Ice"noch ein paar Runden zu drehen. Die eislauftechnischen "Men in Black" - alias Eiswirte Harald Strüwe und Edgar Miller - freuen sich über schwarze Zahlen und die Egalisierung des Besucherrekords.
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