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VfL Bad Nenndorf muss Negativtrend dringend stoppen

Handball (hga). In der Frauen-Oberliga sind die Fans gespannt, ob der VfL Bad Nenndorf beim SV Garßen-Celle II den freien Fall in Richtung Abstieg aufhalten kann.

Dass die Fans zweifeln ist verständlich, zuletzt war die Leistung bei den Niederlagen gegen den TSV Dorfmark und den MTV Rosdorf bedenklich schwach. Beide Mannschaften stehen hinter dem VfL auf den letzten Tabellenplätzen, kommen immer näher. Es ist ein zerrissenes Bild, welches im Moment nach außen dringt. VfL-Coach Axel Kliver gab zu den beiden Niederlagen kein Statement ab. Auch für den Rest der Saison wird Kirsten Gümmer diesen Part übernehmen. Von der sollen nun acht Spielerinnen bereits ihren Abschied zum Saisonende formuliert haben, ebenso wie der Coach selbst. So stellt sich die berechtigte Frage, ob die Mannschaftüberhaupt noch in der Lage ist, die Saison sportlich vernünftig zu Ende zu spielen und die Klasse zu halten. Der SV Garßen-Celle II ist Achter (15:21-Punkte), nach Lage der Dinge gegen den Tabellenelften VfL Bad Nenndorf (11:25) aber favorisiert. Nur eine Energieleistung als geschlossene Mannschaft kann dem VfL helfen, wenn es denn je eine Mannschaft war. Nur über bedingungslosen Kampf besteht eine Möglichkeit, vielleicht noch rechtzeitig die Notbremse zu ziehen und wichtige Punkte mit nach Bad Nenndorf zu nehmen. "Ich bin davon überzeugt, dass die Mannschaft noch will. Es ist halt momentan nicht mehr drin", sagt Kliver. Anwurf: Dienstag, 20.30 Uhr.

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