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Otte-Truppe empfängt im WSL-Pokal die HSG Idensen-Wunstorf

VfL Bad Nenndorf II und VfL Stadthagen träumen vom "Schaumburger Finale"

Handball (hga). Im Pokalwettbewerb der Handball-Region Weser-Schaumburg-Leine stehen die Halbfinalspiele der Frauen auf dem Programm. Und die sind aus Schaumburger Sicht hochinteressant, mit dem VfL Bad Nenndorf II und dem VfL Stadthagen stehen zwei einheimische Mannschaften noch im Wettbewerb. Der VfL Bad Nenndorf II hat es in der "VfL-Dorado-Halle" mit der klassentieferen HSG Idensen-Wunstorf zu tun, der VfL Stadthagen muss in Gronau beim MTV Barfelde antreten.

Beide "VfL´s" dominieren in den Punktspielen ihre jeweilige Klasse, können einen Aufstieg nur noch selbst verhindern. Damit sind beide im Schaumburger Handball zurzeit die erfolgreichsten Mannschaften. Und was würde da besser passen als ein Finale VfL Bad Nenndorf II gegen VfL Stadthagen, schließlich steht die Möglichkeit im Raum, dass "Double" zu gewinnen: Den Meistertitel in der Staffel und den WSL-Pokal. Die Qualifikation für den Bezirkspokal haben beide Mannschaften schon in der Tasche. Bad Nenndorf II - Idensen-Wunstorf. Der VfL Bad Nenndorf II spielt in der laufenden Saison die beherrschende Rolle, führt die WSL-Oberliga souverän an. Jetzt ist das Finale in Sicht, und der Gegner, die HSG Idensen-Wunstorf, soll auf diesem Wege nicht zum Stolperstein werden. Die Gäste rangieren in der WSL-Liga Nord auf dem vierten Tabellenplatz. "Sie spielen ohne Respekt und was sie können", sagt VfL-Trainerin Katrin Otte. Es ist wie immer, der VfL ist Favorit und muss damit umgehen. Den Gegner nur nicht auf die leichte Schulter nehmen und sich selbst das Leben schwer machen, heißt die Devise beim VfL. "Unter normalen Umständen packen wir sie", meint Otte. Mit Respekt, aber auch mit Selbstbewusstsein geht der VfL in die Partie. Anwurf: Sonntag, 14.30 Uhr. Barfelde - Stadthagen. In der WSL-Liga Ost, da zurzeit auf dem fünften Tabellenplatz, ist der MTV Barfelde beheimatet. Für den VfL Stadthagen sind die Gastgeberinnen eine völlig unbekannte Größe, aber zumindest rein von der Spielklasse her auf Augenhöhe. Ungeschlagen zieht der VfL in der WSL-Liga Nord seine Bahn, will diesen Erfolg auch im Pokal beibehalten. "Wir sind gespannt auf den unbekannten Gegner", sagt VfL-Mannschaftsführerin Anne-Kathrin Umlauf. Es ist einmal eine andere Herausforderung, zumal der VfL auf Tatjana Marschke verzichten muss. Marschke erlitt im Heimspiel gegen den MTV Großenheidorn III einen Nasenbeinbruch. Nichtsdestotrotz ist das Ziel für den VfL klar. "Wir wollen das Finale erreichen, gegen Bad Nenndorf wäre es ideal", meint Umlauf. Anwurf: Sonntag, 16 Uhr.

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