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Verena Hilbig bringt VfL ins Spiel zurück

Handball (hga). Der VfL Bad Nenndorf ist in der Frauen-Oberligaüber ein 23:23 (13:13)-Unentschieden gegen den MTV Ashausen-Gehrden nicht hinausgekommen. Sekunden vor dem Ende rettete Kirsten Gümmer per Siebenmeter einen Punkt.

Richtig weitergeholfen hat das Unentschieden im Abstiegskampf nicht, wenigstens wurde ein weiteres Abrutschen verhindert. "Die Mannschaft lebt, der Wille und Einsatz ist da", zog VfL-Coach Axel Kliver Bilanz. Ihr vorerst letztes Spiel für den VfL bestritt Antje Evers, die Mutterfreuden entgegensieht. "Herzlichen Dank an Michael Evers", meinte Kliver mit Galgenhumor, dessen Kader nun den weiteren Verlust einer wichtigen Spielerin verkraften muss. In Hälfte eins verlief die Partie ausgeglichen. Immer mal wieder lag der VfL wie beim 10:9 (16.) ein Tor vorn, produzierte prompt Fehler und vergab zu viele Möglichkeiten. "Das hat dann zum 13:13 zur Pause geführt", meinte Kliver. Nach dem Wechsel stellten sich die Gäste besser auf den VfL ein, dieFolge war ein 14:20 (49.)-Rückstand. "Dann hat uns Verena Hilbig mit ihren Toren in das Spiel zurück gebracht", sagte Kliver. Hilbig war direkt vom Spiel der "Zweiten" aus Langendamm gekommen, warf in dieser Phase vier Tore in Folge. "Man sieht an Verenas Toren, woran es mangelt", Kliver verwies auf die fehlenden Rückraumschützen. In der 55. Minute lag der VfL noch 20:22 hinten, kämpfte bis zum Ende und hatte den einen Punkt verdient. VfL: Gümmer 7, Stefanie Scheller 4, Hilbig 4, Niedenzu 2, Kanz 2, Langhorst 2, Nicole Scheller 1, Denker 1.

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