weather-image
Ortsrat Evesen moniert katastrophale Verhältnisse

"Unmögliches geschieht im Hafen Berenbusch"

Evesen (bus). Eine bemerkenswerte Unzufriedenheit mit den derzeitigen Zuständen auf dem Areal des Hafens Berenbusch ist während der jüngsten Sitzung des Eveser Ortsrates laut geworden. Ortsbürgermeister Horst Schwarze bezeichnete, als er eine Bilanz der aktuellen Ortsbegehungen zog, die Situation als "großes Durcheinander". Reinhard Luhmann sagte: "Da finden die unmöglichsten Geschichten statt." Und Bauamtsleiter Karlheinz Soppe konstatierte "zum Teil katastrophale Verhältnisse".

Einige Pächter hätten sich augenscheinlich nicht an die Auflagen gehalten, erläuterte Soppe. Was in dieser Form nicht hinzunehmen sei. Luhmann machte "tausende Tonnen Bauschutt" aus, die auf dem Gelände normalerweise nichts zu suchen hätten. Schwarze ergänzte: "Die Berge liegen haushoch." Die gesamteAnlage sei von Müll, Unrat und Bauschutt übersät. Unter den Lokalpolitikern herrschte Einvernehmen, dass die Stadt als Betreiber des Hafens für das Gesamterscheinungsbild Verantwortung trage. In Berenbusch müsse unbedingt etwas geschehen. In der ansonsten erregungsfrei verlaufenden Sitzung stellte der Bauamtsleiter die Evesen betreffenden Teile des städtischen Grünflächen- und des Grabenkatasters vor. Der Ortsrat war mit beiden Flurbüchern bis auf die Ausnahme der Einstufung eines Grabens in der Bückeburger Niederung zufrieden. Soppe gab zu verstehen, dass die Höherstufung des Vorfluters in die Kategorie I (regelmäßigkontrolliert, regelmäßig einmal im Jahr wechselweise gemäht einschließlich der Abfuhr des Mähgutes, regelmäßig ausgebaggert oder ausgefräst) kein Problem darstelle.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare