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VfL-Reserve schlägt HSG Idensen 23:13 / Kreisstädterinnen gewinnen 22:17

Traumfinale perfekt: VfL Stadthagen und Bad Nenndorf II lassen nichts anbrennen

Handball (hga). Das Traumfinale ist perfekt: Im Halbfinale des Pokalwettbewerbes der Handball-Region Weser-Schaumburg-Leine für Frauen setzten sich sowohl der VfL Bad Nenndorf II als auch der VfL Stadthagen in ihren Spielen durch und treffen nun im Finale aufeinander.

Der VfL Bad Nenndorf II hatte dabei mit der HSG Idensen-Wunstorf beim 23:13 wenig Mühe. Richtig kämpfen musste hingegen der VfL Stadthagen, um mit 22:17 beim MTV Barfelde die Oberhand zu behalten. Beide "VfL´s" haben sich somit die Möglichkeit zum Gewinn des "Doubles", also Meisterschaft und Pokalsieg, offen gehalten. VfL Bad Nenndorf II - HSG Idensen-Wunstorf 23:13 (10:6). Der WSL-Oberligist VfL Bad Nenndorf II spielte sich irgendwo zwischen Halbschlaf und einigen Wachphasen in das Pokalfinale. Beim 23:13 (10:6) zeigte sich der WSL-Ligist HSG Idensen-Wunstorf allerdings auch völlig überfordert, spielte wacker mit und versuchte seine Chancen zu nutzen. Dabei trafen die Gäste mit Torfrau Tanja Kühnert auf die einzige VfL-Spielerin, die neben Hella Steding ihre Normalform erreichte und etliche Bälle abwehrte. "Wir haben gewonnen, alles andere ist egal", sagte VfL-Trainerin Katrin Otte. Bis zum 2:4 (10.) war der VfL nur durch Sabine Thies per zweier Siebenmeter erfolgreich. Nach 14 Minuten erzielte Maxi Zedler mit dem 4:4 das erste Feldtor für den VfL, im Schlussdrittel der ersten Hälfte setzte sich der VfL zum 10:6-Pausenstand ab. Über 15:9 (40.) und 19:12 (50.) tröpfelte die Begegnung nachdem Seitenwechsel vor sich hin, für den VfL war es nicht mehr als ein Pflichtauftritt. VfL II: Zedler 5, Sieger 4, Steding 4, Matthias 3, Möller 2, Sievert-Gattner 2, Thies 2, Brockmann 1. MTV Barfelde - VfL Stadthagen 17:22 (11:12). Der WSL-Ligist MTV Barfelde war ein unbekannter Gegner und stellte sich als schwerer Brocken heraus. "Ein wirklich starker Gegner, es war ein spannendes Spiel und das Match hat sich erst zum Schluss hin entschieden", sagte VfL-Mannschaftsführerin Anne-Kathrin Umlauf. Lange Zeit lag der VfL mit 1:2, 3:4 und 5:6 hinten. Das Tempospiel der Gastgeberinnen bereitete mehr Probleme als angenommen, erst allmählich stellte sich der VfL darauf ein und schaffte zur Pause eine knappe 12:11-Führung. Nach einer schnell geschafften 15:12-Führung musste der VfL den 15:15-Ausgleich hinnehmen. Bis zum 17:17 lief die Partie dann mehr oder weniger ausgeglichen. In der Schlussphase behielt der VfL die Übersicht und erzielte fünf Tore in Folge zum 22:17-Erfolg. VfL: Fournatzi 11, Umlauf 5, Steinmann 3, Dudzus 2, Gerland 1.

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