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Empfang für Leiterin des Petzer Kindergartens / Im Herbst soll Emma Schirok kommen

"Tolle Arbeit": Gratulationscour für Renate Barkhausen zum 30-Jährigen

Petzen (bus). Gleich zwei Mal ist jetzt in Petzen das Engagement von Renate Barkhausen gewürdigt und gefeiert worden. Die Leiterin des evangelisch-lutherischen Kindergartens der Kirchengemeinde St. Cosmas und St. Damian war im Januar 1972 auf diese Stelle berufen worden. Das 30. Dienstjubiläum nahmen sowohl die Kinder und Betreuerinnen als auch Eltern, Landeskirche, Kirchenvorstand und Gemeindepastor Heinz Schultheiß zum Anlass, Barkhausen ausführlich zu gratulieren.

Morgens waren es die Mädchen und Jungen, die ihre "Chefin" mit einem Ständchen und einem großen Strauß Wunschblumen überraschten. "Ich war sehr gerührt und berührt", gestand die Jubilarin während des zur Mittagszeit im Pfarrheim organisierten Empfangs ein. Hier ergriffen außer Schultheiß die Vertreterin des Elternbeirates, Katja Hellmann, sowie Rosmarie Brandt (für den Kirchenvorstand) und Stephan Strottmann (Beauftragter der Landeskirche für Kindergartenarbeit) das Wort. Schultheiß zitierte ein Sprichwort aus dem südlichen Afrika: "Tue einem Kind Ehre an, dann wird es dir Ehre antun". Der Sinnspruchsei durchaus auf Barkhausens Wirken übertragbar. Die Resonanz auf deren Engagement zeige, dass "Ihre Arbeit überall geschätzt" werde. "Kinder sind unser höchstes Gut", betonte auch die Jubilarin in einer knapp gefassten Dankesrede. Barkhausens berufliche Werdegang begann in Düsseldorf, wo sie von strengen Diakonissinnen zur Erzieherin ausgebildet wurde. Über Zwischenstationen in Hausberge und in Bückeburgs städtischem Kindergarten führte der Weg der damals 25-Jährigen ziemlich direkt nach Petzen. In der Rückschau nennt sie den 1986 abgeschlossenen umfangreichen Umbau des Kindergartengebäudes als einen der Höhepunkte ihres Berufslebens. "Damals mussten wir viel kämpfen", erläuterte die Leiterin. Heute ist sie mit drei Kolleginnen und unterstützt von Praktikantinnen für die Betreuung von 50 Kindern verantwortlich. Die Warteliste reicht bis ins Jahre 2008. "Viele Eltern legen nach wie vor Wert auf eine christliche Erziehung", interpretierte sie das große Interesse. Ein weiterer Höhepunkt datiert aus dem Jahr 1996. Seinerzeit wurde das 50-jährige Bestehen des Kindergartens gefeiert - eine ganze Woche lang. Auch zu dem in diesem Herbst anstehende 60. Geburtstag soll ein Fest auf die Beine gestellt werden. Eventuell mit einem "Tag der offenen Tür". Aus diesem Anlass soll Kontakt zu Emma Schirok aufgenommen werden. Die 100 Jahre alte Gründerin des Kindergartens lebt derzeit in Münster. "Das wäre eine tolle Sache, wenn Frau Schirok uns besuchen würde", richtete Barkhausen an einem Tag der Rückblicke ihre Gedanken in die Zukunft.

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