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Ermittlungen nach Busunglück in Coppenbrügge laufen / Zwei Verletzte weiter in Lebensgefahr

Strafverfahren gegen Lkw-Fahrer eingeleitet

Coppenbrügge (tis). Die Ermittlungen der Polizei zu dem Busunfall auf der Bundesstraße 1 mit drei toten Schülern zwischen 14 und 18 Jahren in Coppenbrügge laufen auf Hochtouren. Erste Ergebnisse werden aber erst im Laufe der nächsten Woche erwartet. Für die beiden schwerverletzten Unfallopfer (29 und 86 Jahre alt) besteht weiterhin Lebensgefahr.

Die Staatsanwaltschaft Hannover hat gegen den 48-jährigen Lastwagenfahrer aus dem Landkreis Schaumburg ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet, sagte Staatsanwältin Irene Silinger gestern. Die Auswertung aller gesammelten Daten hat begonnen. "Wir haben mit ersten Zeugenvernehmungen begonnen", berichtet Inspektionssprecher Jörn Schedlitzki. Weiterhin setzte ein Sachverständiger der Dekra seine Arbeit fort. "Wenn auch dieser Bericht vermutlich gegen Ende nächster Woche vorliegt, werden wir hoffentlich nähere Angaben zum Unfallhergang machen können", erklärte Polizeikommissar Schedlitzki. Die Polizei geht bislang davon aus, dass der Sattelschlepper trotz der Glätte in einer lang gezogenen Kurve zu schnell gefahren und darum ins Rutschen geraten ist. Der 54-jährige Busfahrer aus Stadtoldendorf soll in seinem Beruf sehr erfahren gewesen sein. Er stand nach dem Unfall unter schwerem Schock und war zunächst nicht vernehmungsfähig. Die fünf Personen im Alter zwischen 28 und 71 Jahren, die bei dem Unfall leicht verletzt wurden, konnten nach einer ambulanten Behandlung im Krankenhaus wieder entlassen werden.

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