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Scheie drückt aufs Tempo / Übersichtliche Strukturierung / Sorgen bereitet die Kleintierhaltung

Stadt soll sich mit dem Nutzungsplan beeilen

Scheie (bus). Der Ortsrat Scheie geht im Großen und Ganzen mit den Vorstellungen der Entwickler des neu aufzustellenden Flächennutzungsplans konform. Mit Ausnahme der Ausgestaltung einer im Süden vorgesehenen Gewerbefläche und der Wohngebietsausweisung an der Straße "Im Brühlfeld" fand die Präsentation während der Ortsratssitzung dieZustimmung der Lokalpolitiker.

Aber die Scheier nickten das Papier nicht nur ab, sondern drückten aufs Tempo und schickten die Vorlage mit einem Antrag versehen zurück nach Bückeburg. Die Stadt möge sich beeilen, forderte das Gremium. In der Ortschaft werde seit 1999 über Neubauplätze geredet, ohne dass etwas geschehen sei. Der Plan sieht für Scheie eine sehr übersichtliche Strukturierung vor: Im Norden Wohnbebauung, in der Mitte Mischgebiet sowie südwestlich und südlich (inklusive des Areals "Im Rumor") der Ortsmitte wieder Wohnen. Über die Ausgestaltung des ganz im Süden ausgewiesenen, etwa fünf Hektar großen Gebietes für Kleingewerbe muss nach Auffassung der Politiker das Gespräch mit dem dort ansässigen Bauernhofbesitzer gesucht werden. "Im Brühlfeld" soll die Bebauung bis an die Grundstücksgrenzen ermöglicht werden. Darüber hinaus wollen die Volksvertreter Aufklärung erhalten, ob in den neu als reine Wohngebiete definierten Ortslagen weiterhin Kleintierhaltung erlaubt ist. Ortsbürgermeister Friedrich Meyer gab als Termin des diesjährigen Schnatgangs Sonnabend, 10. Juni, (Start um 14 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus) bekannt. Das Nachlese-Fest der 950-Jahr-Feier findet am Sonnabend, 24. Juni, statt. Drei Tage zuvor kommen in Scheie Vertreter von Landkreis, Polizei, Straßenverkehrsamt und Straßenbauamt zusammen, um vor Ort Aspekte der Schulwegsicherheit zu erörtern. Vorab wurde bekannt, dass die zuständigen Stellen eine (in Scheie seit langer Zeit geforderte) Querungshilfe über die Landesstraße 450 am nördlichen Ortseingang für sinnvoll halten. "Das ist ein Knaller", bemerkten die Lokalpolitiker und klatschten spontan in die Hände.

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