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"Sprinter" jagt rasant ins Bußgeldabseits

Müsingen/Vehlen (thm). Manchmal täte auch "Sprintern" das Schneckentempo gut. Diese Erfahrung jedenfalls hat am Wochenende zwischen Müsingen und Vehlen der Fahrer eines Kleintransporters machen müssen, als ihn die Polizei im Rahmen einer Lkw-Kontrolle anhielt.

Weil der rasante Transporter als Lkw für den Straßenverkehr zugelassen war, hätte er nur mit höchstens 80 km/h gefahren werden dürfen - das Schaublatt des Fahrtenschreibers jedoch wies tatsächlich gefahrene 120 km/h aus. Abzüglich eines Rabatts verblieb am Ende Tempo 114. Der Fahrer wird sich nun auf 100 Euro Bußgeld, auf ein Fahrverbot von einem Monat sowie auf drei Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei einrichten müssen. Der Fahrer hätte den Beamten vier weitere Schaublätter des Fahrtenschreibers - zur Kontrolle der Lenk- und Ruhezeiten - vorlegen müssen. Konnte er nicht, was vor allem das zuständige Amt für Arbeitsschutz interessieren dürfte. Die Polizei leitete den Sachverhalt an diese Behörde weiter, die nun darüberentscheiden muss, ob gegen den Fahrer noch ein weiteres Bußgeld verhängt wird.

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