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VfL Stadthagen empfängt MTV Herrenhausen / HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf bei der HSG Letter-Marienwerder

Sorgenfalten bei Werner Eyßer: Stammkräfte fallen aus

Handball (hoh). Der VfL Stadthagen will den Abwärtstrend in der Landesliga stoppen und gegen den direkten Tabellennachbarn MTV Herrenhausen beide Heimzähler einfahren. Die HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf muss bei der HSG Letter/Marienwerder Farbe bekennen.

VfL Stadthagen - MTV Herrenhausen (Hinspiel: 30:30). Beide Klubs rangieren Kopf an Kopf mit 14:14-Punkten noch im gesicherten Mittelfeld der Liga. Eine weitere Niederlage mit Blickrichtung zur Abstiegszone wäre fatal! "Das wird eine ganz schwierige Kiste! Ich weiß noch nicht mit welcher Truppe wir auflaufen", stöhnt VfL-Trainer Werner Eyßer. Keeper Nico Eßrich muss wegen einer Knieverletzung noch mindestens drei Wochen pausieren. Der Einsatz von Vertreter Ralf Reichert, der in Anderten eine gute Partie ablieferte, ist aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit als Pilot fraglich. Somit rücken Sören Büthe und Nils Kabisch aus der Reserve in den Kader. Jan-Teuvo Harting laboriert noch an den Folgen seiner Handverletzung und konnte daher nicht trainieren. Dafür soll Hanno Karlheim die Deckung stabilisieren und für mehr Sicherheit sorgen. Auf der Gegenseite gehörten die spielstarken Gäste aus Herrenhausen vor dem Saisonstart zu den Geheimfavoriten der Liga und haben mit einem Auftaktsieg aus der Winterpause die Krisensituation etwas beruhigt. Entsprechend motiviert werden die Mannen aus der Landeshauptstadt auch in der Kreisstadt auftrumpfen. Der VfL kann sich auf eine harte Auseinandersetzung einstellen und hofft in dieser prekären Lage auf zahlreiche Unterstützung der Fans. Anwurf: Samstag, 18 Uhr. HSG Letter/Marienwerder - HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf (Hinspiel:30:28). Die Lage in Abstiegskampf der Landesliga spitzt sich immer mehr zu. Neben dem Schlusslicht HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf ist die Tabellensituation auch für Kandidaten der HSG Schaumburg-Nord, dem MTV Rohrsen und der Regionalliga-Reserve aus Anderten extrem kritisch. Mit dem Punktgewinn gegen die HF Aerzen im Gepäck und neuem Selbstvertrauen reisen die Handballer der HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf zum Tabellensechsten nach Letter. "Es ist ärgerlich, dass wir im Derby gegen Aerzen nicht gewonnen haben! Der Abstand zum rettenden Ufer ist sehr groß. Trotzdem fahren wir nicht nach Letter, um zu verlieren", gibt HSG-Trainer Hans-Jürgen Grund klar die Richtung vor. "Wir haben sicherlich eine Außenseiterchance. Es ist schwierig, aber nicht unmöglich", meint der Coach verhalten optimistisch. Zudem hoffen die Weserstädter wieder auf die Rückkehr der Verletzten Dennis Ostermann (Fingerverletzung) Pattrick Pasternak (Hüftprellung) und Siegfried Buß (ebenfalls Fingerverletzung). Ein Auswärtssieg zum Rückrundenauftakt könnte bei der abstiegsbedrohten HSG-Truppe nochmals zusätzliche Kräfte für die kommenden, entscheidenden Begegnungen freisetzen. Anwurf: Sonntag, 16 Uhr.

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