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Schwerpunkte sind "mobile partners" und die Verkehrssituation

Schnatgang: Bergdorfer erkunden Grenzen des 770 Jahre alten Dorfes

Bergdorf (bus). Der Bergdorfer Schnatgang wird in diesem Jahr einen Besuch des Autohauses "mobile partners" in der Kreuzbreite beinhalten. Wie Ortsvorsteher Gerd Vogel mitteilt, soll die Begehung am Sonnabend, 25. Februar, um 13 Uhr am Feuerwehrgerätehaus starten. Anmeldungen nehmen sowohl Vogel, (0 57 22) 2 51 72, als auch Ratsfrau Rosemarie Steinert, (0 57 22) 2 16 82, entgegen. Zur Finanzierung der zum Abschluss des Schnatgangs gereichten Speisen und Getränke wird ein Kostenbeitrag von 10 Euro für Erwachsene und fünf Euro für Kinder erhoben.

Ein weiterer Schwerpunkt der Fußtour wird die aus Sicht der Bergdorfer nach wie vor unbefriedigende Verkehrssituation auf der Kreisstraße 10 sein. Insbesondere die Einmündung der Verbindung "Auf dem Siek" in die K 10 soll in Augenschein genommen werden. In diesem Zusammenhang berichtet der Ortsvorsteher von einem Gespräch mit Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier. Der Landrat habe sich die Angelegenheit notiert. Darüber hinaus ruft Vogel in Erinnerung, dass Bürgermeister Reiner Brombach seine Unterstützung zugesagt habe. Während der Abschlusszusammenkunft wird im Gerätehaus voraussichtlich die Reproduktion einer von Joachim Göke im Staatsarchiv ausfindig gemachten Urkunde zu sehen sein, die die Existenz der Ortschaft bereits für das Jahr 1235 belegt. Andere Quellen berichten, dass Bergdorf schon 1170 unter dem Namen Barechttorpe erstmals urkundliche Erwähnung fand. Seinerzeit unterzeichnete der Probst zu Obernkirchen ein Dokument, das die Holzabfuhr aus dem Harrl regelte. Die Bäume wurden zum Mindener Moritz-Kloster transportiert. Die Gründung der Harrl-Kolonien erfolgte 1533, als verdiente Untertanen des Fürstenhauses am Nordhang des Bückeburger Hausberges ein Stück Land geschenkt bekamen.

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