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Schlaglöcher: Bergdorf importiert sie

Bergdorf (bus). Wie während zahlreicher Schnatgänge zuvor ist auch in diesem Jahr das Gewerbegebiet Kreuzbreite einer der wichtigsten Anlaufpunkte der Bergdorfer Ortsbegehung gewesen. Ziel der mehr als 50 Frauen, Männer und Kinder umfassenden Gruppe war am Sonnabend der Neubau des Autounternehmens "mobile partners".Mitinhaber Klaus Everding führte den Besuchern ausführlich die zahlreichen Finessen des Betriebs vor Augen. "Diese Stippvisite hat sich wirklich gelohnt", sagte Ortsvorsteher Gerd Vogel, unter dessen Regie der Schnatgang auf die Beine gestellt worden war.

Wesentlich zum Gelingen der nunmehr 19. Auflage des Rundgangs trugen außer Vogel auch Rosemarie Steinert und Hans-Jürgen Schulze bei. Steinert kümmerte sich an mehreren Unterwegsstationen und beim abschließenden Grünkohlessen im Feuerwehrgerätehaus um das leibliche Wohl der Wandersleute, Schulze hatte auf eigene Rechnung ein mit attraktiven Preisen bestücktes Quiz organisiert. Auf den Gewinner des neun Fragen einschließenden Rätselspiels wartete ein Mobiltelefon. Unter anderem war zu beantworten, nach welcher Fürstin der Turm auf dem Harrl benannt und wann Bergdorf zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde. Im Anschluss führte die Route über die Stationen Kinderspielplatz "Am Eichholz" und Kinderspielplatz Harrl zur Kreisstraße 10, wo die Schnatgesellschaft die Verkehrssituation an und auf dem viel frequentierten Fahrweg in Augenschein nahm. Vogel macht sich seit vielen Jahren für eine Verkehrsberuhigung auf dem als innerörtlich ausgeschilderten Abschnitt der Straße stark. Speziell zu hohe Geschwindigkeiten und die Konstellation an der Einmündung "Auf dem Siek" sind dem Ortsvorsteher ein Dorn im Auge. Dass den Bergdorfern, trotz aller Ernsthaftigkeit des Problems, der Humor nicht abhanden gekommen ist, stellte Vogel mit einer Anspielung auf den unlängst veranstalteten Achumer Schnatgang unter Beweis. In dessen Verlauf hatte Achums Ortsvorsteher Gerhard Schöttelndreier etliche Straßenschäden moniert und Bürgermeister Reiner Brombach daraufhin schmunzelnd auf die verkehrsberuhigende Wirkung von Schlaglöchern aufmerksam gemacht. "Einige dieser Löcher könnten wir in Bergdorf gut gebrauchen", griff Vogel den Scherz auf. "Wenn sich die Angelegenheit mit einigen Schlaglöchern bereinigen lässt, können wir gerne ein bisschen nachhelfen", war aus dem Kreis der Ortsbegeher zu vernehmen.

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