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Schlaftabletten im Pausentee

Handball (hoh). In der Frauen-WSL-Oberliga wurde der Tabellenzweite aus Afferde vor keine großen Probleme gestellt und besiegte die HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf mit einem 22:13-Heimtriumph.

"Das war keine berauschende Partie von uns! In der zweiten Halbzeit haben wir uns ohne große Gegenwehr ergeben", stellte ein frustrierter HSG-Betreuer Christian Günnewich fest. Coach Thomas Völkel war sauer. "Meine Mannschaft hat die Vorgaben nach der Pause absolut nicht umgesetzt. Die Spielweise hat mir nicht gefallen!" Dabei begann die HSG konzentriert und legte eine 4:1-Führung vor. Über ein 5:5 dominierten auf beiden Seiten die starken Abwehrreihen. Allerdings verlor die HSG-Crew in der Folgezeit total den Faden. Die beste Eintracht-Torschützin Chantal Gudewill (7 Tore) markierte die knappe 8:7-Halbzeitführung. Im zweiten Durchgang ließ die Völkel-Truppe jegliches Feuer vermissen und agierte plan- und hilflos. Afferde nutzte klug die HSG-Fehler und konterte über ein 11:9 zur 17:11-Vorentscheidung. Der Rest war reine Formsache! HSG: Wiese 5, Yasaroglu 4, A. Leuteritz 4.

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