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Oberligist Hohnhorst-Haste empfängt Regionalligisten Lehrter SV

"Schlafmützigkeit" zu Spielbeginn abstellen - SG will in den DHB-Pokal

Handball (hga). Zwei Plätze sind für die kommende Saison im Pokalwettbewerb vom Deutschen Handballbund noch frei, einer davon wird in der Haster Sporthalle vergeben. Dort empfängt der Oberligist SG Hohnhorst-Haste den Regionalligisten Lehrter SV.

Es geht um attraktive Gegner in der Ende August beginnenden DHB-Pokalrunde. Beide Mannschaften verzeichnen eine Parallele, in ihrer Liga sind sie nicht vom Erfolg verwöhnt. Die Gäste belegen als Tabellenfünfzehnter einen Abstiegsplatz, sind als Aufsteiger schon in der ersten Regionalligasaison akut in Not. Wesentlich besser steht die SG in der Oberliga nicht dar, als Tabellenelfter wird die Mannschaft nur knapp über einem möglichen Abstiegsplatz geführt. Dennoch, für die Gastgeber ist es eine ideale Gelegenheit, an bislang noch nicht abgestellten Schwächen zu arbeiten. Dass die meisten Tore nur bedingt aus spielerischen Abläufen heraus fallen, ist nicht so schlimm. Die mitunter schwache Chancenverwertung wiegt erheblich schwerer. Am stärksten behindert die SG allerdings ein Verhalten, welches die Mannschaft stets zu Spielbeginn zeigt: Sie kommt nicht "in die Puschen". Es bedarf immer erst eines Rückstandes, ehe die Mannschaft langsam, ganz langsam anfängt, an ihre eigene Stärke zu glauben. So geschehen am vergangenen Wochenende beim 31:28 über den SV Alfeld. Wieder mussten die Fans an die 20 Minuten warten, ehe die SG Fahrt aufnahm. Selbst SG-Coach Marc Siegesmund rätselt ein wenig über diese Tatsache, hätte nur zu gern weniger Stress für sich und die Mannschaft. "Lehrte ist der Favorit, da machen wir uns nichts vor", sagt Siegesmund. Gegen Lehrte bietet sich eine gute Gelegenheit, einmal von Anfang an "da" zu sein und ein Spiel nicht erst nach einer Aufholjagd zu bestimmen. "Das Ding können wir nur über die Aggressivität gewinnen", ist Siegesmund sicher, dabei steht für den Coach eine Steigerung im Bereich der Sicherheit im Vordergrund. Anwurf: Sonntag, 17 Uhr.

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