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Dankeschön-Veranstaltung für die Helfer / DJ Axel legt Platten auf

Rückbesinnung auf 950-Jahr-Feier mit "Danz op de Deel"-Charakter

Scheie (bus). In Scheie gibt es am bevorstehenden Sonnabend (24. Juni) eine Rückbesinnung auf die im vergangenen Jahr gefeierte, 950 Jahre zurückliegende offiziell nachweisbare Ersterwähnung der Ortschaft. Mit der so genannten "951-Jahr-Feier" soll den Helfern gedankt werden, die 2005 zum Gelingen des Jubiläums beigetragen haben.

Die Dankeschön-Veranstaltung beginnt um 19 Uhr auf der Scheunendiele des Hofs von Eckhard Spier (Hauptstraße 2). Für die musikalische Unterhaltung der Gäste zeichnet Diskjockey Axel Wehmeier verantwortlich. Darüber hinaus hat der organisierende Jubiläumshauptausschuss ein umfangreiches Speisen- und Getränkeangebot zusammengestellt. Ob es mit der ursprünglich für Sonnabend vorgesehenen Fertigstellung der neuen Scheier Chronik klappen wird, stand bei Drucklegung dieser Ausgabe der Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung noch nicht endgültig fest. Die Publikation basiert auf der vor 51 Jahren herausgegebenen Rückschau und ergänzt diese um die Ereignisse aus den fünf vergangenen Jahrzehnten. Das Jubiläum hatte im Juni 2005 eine selten gesehene Ballung prominentester Vertreter von Klerus, Adel, Politik, Finanz, Verwaltung und Kultur den Weg nach Scheie finden lassen. Zwar ließ der Landrat sich beim Kommers der Feier vertreten, aber Landesbischof (Jürgen Johannesdotter) und Stadtdirektor (Reiner Brombach) waren der Einladung zum "Trinkabend in festlichem Rahmen" gern gefolgt. Darüber hinaus begrüßte Ortsbürgermeister Friedrich Meyer acht Amtskollegen, Bückeburgs damaliges Stadtoberhaupt Edeltraut Müller samt Stellvertreterriege, die Vorstände von Volksbank und Sparkasse sowie die Vorsitzende des schaumburg-lippischen Heimatvereins, Dr. Roswitha Sommer. Nicht zu vergessen die Bundes- (Sebastian Edathy) und Landespolitik (Friedel Pörtner). Und schon gar nicht zu vergessen: Niedersachsens Minister für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Hans-Heinrich Ehlen, und - wie Meyer ihn willkommen hieß - "Seine Hochfürstliche Durchlaucht Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe". Der Fürst brachte - "liebe Scheier" - zum Ausdruck, dass es ihm eine große Ehre sei, Gast der Ortschaft zu sein. Gern habe er die Schirmherrschaft übernommen. Es rühre in zutiefst, "dass Sie mich hier dulden". Ehlen, der sich schmunzelnd als "Minister für Essen und Trinken" vorstellte, versprach, in 25 Jahren zur nächsten Feier gern wieder nach Scheie zu kommen. Der "Schlag Mensch", der hier im ländlichen Raum lebe, sei ihm ohnehin sympathisch. Bei der Nachfeier allerdings, der nach Friedrich Meyers Aussage eher der Charakter eines "Danz op de Deel" innewohnen wird, bleiben die Scheier mehr oder weniger unter sich.

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