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Anschreiben sollen bei Sammlungen Lücken schließen / Jahr im Zeichen der 950-Jahr-Feier

Rotkreuzler setzen auf persönliche Kontakte

Scheie (bus). Der Scheier Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) beabsichtigt, bei den traditionellen Sammlungen neue Wege zu beschreiten. Das wurde während der Hauptversammlung deutlich, zu der sich die gegenwärtig 78 Mitglieder zählende Gemeinschaft im örtlichen Dorfgemeinschaftshaus traf. Zukünftig werden die Sammlerinnen mit persönliche Anschreiben ausgestattet sein, die eine möglichst lückenlose Erfassung der Einwohnerschaft bewirken sollen. "Wir müssen uns etwas Neues einfallen lassen", unterstrich DRK-Kreisgeschäftführerin Ursula Krüger.

In zahlreichen anderen Ortsvereinen sei angesichts des "ehrenamtlichen Schwunds" vollends auf die Sammlungen verzichtet worden, erläuterte Krüger. Die Scheier legten allerdings Wert darauf, nicht ganz auf den persönlichen Kontakt zu verzichten. Daher fassten sie den Entschluss zur Kombination. Margret Harting, die in Vertretung des erkrankten Vorsitzenden Lothar Rethmeier durch die Versammlung führte, bilanzierte ein Jahr, das "ganz im Zeichen der 950-Jahr-Feier" gestanden habe. Das DRK zeichnete während des Jubiläums für die Verpflegung der Besucher verantwortlich. Als außergewöhnliche Ereignisse nannte die stellvertretende Vorsitzende eine Nachmittagsfahrt zum Wilhelmstein, den Besuch des Orchideen-Centrums in Celle und die von der Mundharmonikagruppe Schaumburg begleitete Weihnachtsfeier für die Scheier Senioren. In diesem Jahr wird voraussichtlich die Landesgartenschau in Winsen/Luhe eines der Ausflugsziele sein. Harting gab die Neuaufnahme der Mitglieder Anja Wilkening, Käthe Hartmann und Andrea Spier bekannt. "Der Zuwachs ist genauso erfreulich wie die Tatsache, dass wir etliche Frauen und Männer in unseren Reihen wissen, die uns schon sehr lange die Treue halten", merkte die Rethmeier-Stellvertreterin an. Mit den "Langjährigen" meinte sie Karl und Else Ostermeier, Christa und Wilhelm Klöpper, Heinz Bödeker, Manfred Richter, Linchen Chrobok, Herta Grimmer, Günter Steierberg, Karl-Heinz Schmöe und Klaus Knirsch, die seit jeweils 30 Jahren im DRK engagiert sind.

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