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Und wieder fällt eine Männer-Domäne - SV Jetenburg ändert seine Statuten

Revolution in Jetenburg: Bei den Schützen machen auch Frauen mit

Bückeburg (jp). Alles neu macht beim Schützenverein Jetenburg nicht der Mai, sondern der Januar: Mit großer Mehrheit hat der Verein jetzt beschlossen, die Königsproklamation mit dem anschließenden Königsball, aber auch die Jahresversammlung künftig wieder beim Vereinswirt Hermann Fenkner stattfinden zu lassen. Vor einem Jahr hattendie Jetenburger Schützen noch im "Jetenburger Hof" getagt.

Revolutionäres tut sich in den Reihen der Mitglieder: Erstmals in seiner Geschichte hat der anno 1913 gegründete Schützenverein Damen aufgenommen. Ab sofort verstärken Marietta Sauer, Vorsitzende des Damenschießsportclubs Hubertus Stadthagen, Christina Schmidt und Brigitte Fenkner die bislang rein maskulinen Reihen der Jetenburger Schützen. Schützen-Chef Willi Henrich blickte auf ein sowohl gesellschaftlich wie sportlich erfolgreich zurückgelegtes Jahr 2005 zurück. Erstmals haben die Jetenburger an einem vereinsübergreifendem Schießen mit klassischen Feuerstutzen teilgenommen, zu dem der ehemalige Vorsitzende Gerd Voß auf den Schießstand Harrl eingeladen hatte. Den Wettkampf konnte die Mannschaft des Schützenvereins Jetenburg für sich entscheiden. Einen besonderen Dank richtete Willi Henrich an seine Vorstandskollegen, insbesondere Hartmut Bade, da dieser die beiden Schießsparten Kleinkaliber und Luftgewehr überwiegend alleine geleitet habe. Henrich erhielt als Anerkennung seiner Arbeit von seinem Amtsvorgänger Gerd Voß eine selbstgeschnitzte Munitionskiste überreicht. Die Vorstandswahlen erbrachten kaumÜberraschendes: Erster und zweiter Vorsitzender bleiben Willi Henrich und Hartmut Bade, ebenso wurden Schriftführer Reinhard Streeck und Kassierer Wilfried Brandt in ihren Ämtern bestätigt. Als Pokalgewinner des Jahres 2005 wurden Karl Heinz Bierwagen mit dem Senioren-Pokal, Wilfried Brandt mit dem Bolte-Pokal und dem Hirsch-Pokal sowie Willi Henrich mit dem Willi-Pokal ausgezeichnet. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde Thomas Brandt ausgezeichnet. Er ist genau 25 Jahre alt und war bei seiner Geburt von seinem Vater Wilfried Brandt angemeldet worden.

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