weather-image
Ratsfrau Edeltraut Müller stellt Antrag im Rat

Rest-Sozialhilfeleistungen sollen vor Ort bleiben

Bückeburg (rc). Auch die ehemalige Bürgermeisterin Edeltraut Müller setzt sich dafür ein, dass die Grundsicherung im Alter, Wohngeld, Leistungen für Asylbewerber und Sozialhilfe wieder in Bückeburg geleistet wird. Einen entsprechenden Antrag stellte sie an den Stadtrat. Mit dem Landkreis müsse eine entsprechende Vereinbarung getroffen werden. Eine Kostenausgleichsregelung sei entwederüber das Senken der Kreisumlage, eine Kostenerstattung oder eine einzurichtende Außenstelle des Landkreises in Bückeburg zu erreichen.

Als Begründung führt Müller an, dass Bückeburg ein Mittelzentrum sei und auch für seine finanziell schlechter gestellten Bürger eine bürgernahe und bürgerfreundliche Verwaltung vorhalten müsse. Die Lebensqualität für stark benachteiligte Menschen wie Familien, ältere Menschen und Sozialhilfeempfänger gehe verloren. Ratsfrau Müller: "Hier wird ein rücksichtsloser Umgang mit benachteiligten Personengruppen praktiziert und die Schamschwelle, so damit umzugehen, deutlich gesenkt. Auch für diesen Kreis von Hilfesuchenden ist die Würde des Menschen unantastbar." Es sei ihnen nicht zuzumuten, unter finanziellen Einbußen nach Stadthagen fahren zu müssen. "Wir sollten auch in diesem Bereich eine familienfreundliche Stadt sein."

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare