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Rück- und Ausblick von Ortsbürgermeister Rudi Beier / Prädikat "erfolgreich" für 2005

Reservisten machen Teich zum Schmuckstück

Warber (bus). Von Rudi Beier wird das zurückliegende Jahr ohne Zweifel das Prädikat "erfolgreich" erhalten. Und die Vorzeichen lassen vermuten, dass auch 2006 das Erfreuliche überwiegen wird. Der Ortsbürgermeister Warbers stellt als wichtig den Bau des Fahrradweges Warber-Rusbend und die Erneuerung des Dorfteiches auf der Aue-Insel heraus. Zudem äußert Beier sich anerkennend über Entwicklung und Planungsstand des Hochwasserschutzkonzepts.

"Aber das Konzept wird uns noch längere Zeit beschäftigen", ahnt der Ortsbürgermeister. Nach dem Stand der Dinge scheinen die Planer den ursprünglich in unmittelbarer Nähe der "L 450"-Brücke über den Warber-Entlastungsgraben vorgesehenen Überlauf auf das bis zu 110 000 Kubikmeter fassende Areal um ein erhebliches Stück verlegen zu müssen. Über die Themen Radweg und Dorfteich erstattet Beier mit wesentlich gelösterem Mienenspiel Bericht. Auf den Weg hatten die Nachbarortschaften mehr als drei Jahrzehnte warten müssen. Entsprechend üppig fiel im Juli das aus Anlass der Fertigstellung gefeierte Fest aus. Dem Teich war sein Talent zum Schmuckstück in der Vergangenheit bisweilen erst, wenn überhaupt, auf den dritten Blick anzusehen. "Mit dem vorbildlichen Engagement der Reservistenkameradschaft Meinsen-Warber-Rusbend hat sich das grundlegend geändert", lobt der Ortsbürgermeister. "Hervorragende Arbeit." Die gegenwärtig gesperrte Aue-Brücke soll in Kürze durch den städtischen Bauhof wieder passierbar gemacht werden. Für 2006 rechnet Beier mit dem Bau eines Fußwegs vom Baugebiet "Zwischen den Wegen" zum Blumenweg. "Ich werde darauf pochen, dass der Bau nicht dem Rotstift zum Opfer fällt." Auch hinsichtlich des Ausbaus der Meinser Straße verspricht er, "am Ball bleiben" zu wollen. Wenig Mühe wird der Ortsbürgermeister hingegen auf das lokalparlamentarische Zusammengehen der Nachbargemeinden Warber und Meinsen verwenden. Allerdings aus dem Grund, weil diese Angelegenheit nach den entsprechenden Beschlüssen der Ortsräte und dem politischen Rückenwind aus Bückeburg seiner Ansicht nach "so gut wie in trockenen Tüchern" ist. Mit einiger Wehmut betrachtet der Ortsbürgermeister das rapide Schrumpfen der Handels- und Handwerkslandschaft in Warber. Kurze Zeit nach dem Autohaus "Everding" hat zur Jahreswende der "Dämm- und Baustoffhandel Bückeburg-Warber" seine Tore geschlossen; das "Maler-Center" steht zum Verkauf. "Wieder 'ne Ruine mehr", drückt Beier seinBedauern über die aktuelle Entwicklung aus.

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