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HSG Schaumburg Nord spielt 32:32

Remis mit desolater Abwehr

Handball (hga). Die HSG Schaumburg Nord ist im dritten Spiel in Folge ohne Niederlage geblieben. Das 32:32 (15:19) gegen den MTV Herrenhausen hilft im Abstiegskampf nur wenig weiter.

"Nach dem Verlauf des Spieles ist das Unentschieden gerecht, eigentlich hätten wir gewinnen müssen", sagte HSG-Coach Michael Evers. An Einsatz und Kampfgeist vor allem in der zweiten Hälfte mangelte es nicht, in der Abwehr lag der Knackpunkt für die HSG. So begann das Spiel mit Rückständen. 1:4, 5:10, 10:15, die HSG lag mit gleichbleibendem Abstand zurück. Zur Pause stand es 15:19, mit dem Angriff, der zwar einige Fehlwürfe hatte, war Evers zufrieden. Aber: "19 Gegentore sind viel zu viel", meinte Evers, der eine pomadige und zu wenig aggressive HSG-Abwehr sah. Immer einen Schritt zu langsam wurde den Gästen das Leben zu leicht gemacht. Nach dem Wechsel steigerte sich die Abwehr nur wenig, HSG-Torhüter Lars Struckmeier hielt wichtige Bälle. "Die Abwehr war weiter nicht vorhanden", stellte Evers fest. Was vorhanden war, war der stärker werdende Kampfgeist. Über 24:26 kam die HSG beim 27:27 erstmals zum Ausgleich. In den Schlussminuten führte die HSG 31:30, war dann zu hektisch und musstesich mit einem Punkt zufrieden geben. HSG: Lattwesen 8, Czerwinski 8, Steege 6, Hecht 4, Günzel 3, Hinze 2, Steinmeyer 1.

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