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Fortbildung, Ausstellung, Vortrag: Arbeitskreis plant für 2006

"Rasen, Rosen und Rabatten": Warum Denkmalschutz gut tut

Rinteln (rd). Sein inzwischen schon fünftes Arbeitsjahr hat der Arbeitskreis Denkmalschutz im Heimatbund Grafschaft Schaumburg bei seinem ersten Monatstreffen 2006 im Museum Eulenburg eingeläutet. Dabei wurde auch das vielseitige Jahresprogramm besprochen.

Der Reigen der Aktivitäten beginnt am Sonnabend, 28. Januar, um 14 Uhr mit einer Klausur der Denkmalschützer im Museum Eulenburg. Bei der internen Fortbildungs-Veranstaltung referieren vier Mitglieder über ganz unterschiedliche Themen zum Denkmalschutz. Breiten Raum soll dann auch die vertiefende Diskussion untereinander einnehmen. Ein erster Höhepunkt soll im März folgen: Zu einem öffentlichen Vortrag über Rintelns Altstadt konnte als profunder Kenner der Volkskundler und Bauhistoriker Michael Sprenger gewonnen werden. Mit seiner grundlegenden Forschungsarbeit über "Rintelner Bürgerhäuser und Adelshöfe" hat sich Sprenger weithineinen Namen gemacht. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben. "Denkmalschutz tut gut": In einer Ausstellung unter diesem Motto präsentiert der Arbeitskreis vom 2. bis 19. Mai in der Kundenhalle der Sparkasse Klosterstraße eine Bilanz seiner Arbeit. Mit der bevorstehenden Vorlage einer Dokumentation zu Bausünden in Rintelns Altstadt nach Inkrafttreten der Gestaltungssatzung möchte der Arbeitskreis zugleich eine breite öffentliche Diskussion anstoßen. Das soll die nötige Sensibilität für den besonderen Wert der historischen Altstadt fördern. Besonderen Problemfällen historischer Bausubstanz in Rinteln geht eine eigens gebildete Arbeitsgruppe unter der Leitung von Hermann Lend nach. Die Beteiligung am Tag des offenen Denkmals mit einem eigenen Stand ist für den Arbeitskreis seit jeher Tradition. Sie soll am 10. September dieses Jahres in Wiedensahl fortgeführt werden. Zum bundeseinheitlich vorgegebenen Thema "Rasen, Rosen und Rabatten - Historische Parks und Gärten" haben Rinteln und der Arbeitskreis sehenswerte Beispiele zu bieten. Die im Herbst 2005 erfolgreich begonnene Premiere mit einer Schüler-Arbeitsgemeinschaft am Gymnasium Ernestinum unter der Projektleitung der Arbeitskreis-Mitglieder Dr. Friederike Kästing und Antje Rinne wird plangemäß bis zum Ende des laufenden Schuljahres fortgeführt. Die Initiatoren - seitens der Schule Studiendirektor Manfred König - sind sich sicher: Auch danach wird es wieder eine AG geben. Fortgesetzt werden soll auch die Zusammenarbeit des Arbeitskreises mit der Volkshochschule. Vorgesehen ist im Herbstsemester ein Informationsabend zu einem dann besonders aktuellen Thema.

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