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Größerer Einsatz in der Innenstadt / NDR berichtet von "Drogenparty"

Polizei durchsucht Wohnung

Rinteln (ur). Am frühen Morgen meldete gestern der Norddeutsche Rundfunk in den Nachrichten, dass die Polizei in Rinteln in eine Wohnung eingedrungen sei, nachdem Informationen über eine dort geplante "Drogenparty" vorlagen. Dies habe sich zwar nicht bestätigt, allerdings habe man verschiedenes Diebesgut sicherstellen können. Eine offizielle Bestätigung dieser Information über die Pressestelle der Polizei gab es jedoch nicht.

"Das ist richtigärgerlich gelaufen!", kommentierte Rintelns Polizeichef Gerhard Bogorinsky die Radiomeldung. Diese entspreche zum einen nicht dem tatsächlichen Ablauf der Dinge und sei auch nicht von der Polizei an den Sender weitergereicht worden. Andererseits habe es tatsächlich einen größeren Polizeieinsatz in der fraglichen Nacht gegeben, den man allerdings noch durch weitere Ermittlungen ergänzen wollte: "Und da wurden durch diese Veröffentlichung vielleicht einige Handlanger und Mittäter vorgewarnt." Durch Informationen aus dem Umfeld und eigene Ermittlungen hätte sich ein Verdachtsbild ergeben, das aus einer Wohnung in der Rintelner Innenstadt regelmäßig Straftaten vorbereitet werden, unter anderem Eigentumsdelikte und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Daraufhin hätten Rintelner Polizeikräfte die Wohnung in Zusammenarbeit mit Kollegen des SEK in der Nacht durchsucht und dabei den Verdacht weitgehend bestätigt bekommen: "Es kam zu mehreren Festnahmen, doch unsere Befragungen und Ermittlungen dauern an. Wir können deshalb zu diesem Zeitpunkt aus ermittlungstaktischen Erwägungen keine weitere Information an die Öffentlichkeit geben."

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