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SG Hohnhorst-Haste zittert sich zum 33:31-Heimsieg / Elf Treffer durch Martin Engel

Philipp Daseking kontert MTV Vorsfelde aus

Handball (hga). Die SG Hohnhorst-Haste hat in der Männer-Oberliga einen wichtigen Heimsieg eingefahren. Beim 33:31 (15:15) über den Tabellenletzten MTV Vorsfelde dauerte es 20 Minuten, ehe die SG realisierte, was sich da abspielte.

Drei Extreme kennzeichneten den Spielverlauf von Seiten der SG. Da wäre zunächst Abdelaziz Boutaba, der mit seiner Einstellung deutlich auffiel. "Er ist in den ersten 15 Minuten nicht einmal richtig auf den Gegner gegangen. Das brauche ich nicht, ich brauche Leute, die sich hier einsetzen", zeigte sich SG-Coach Marc Siegesmund mehr als verärgert. Die beiden anderen waren SG-Torhüter Ingo Henze und Philipp Daseking. Henze kam nach 20 Minuten für Andre Rudolph, dem hinter einer bis dahin desolaten Abwehr das Glück fehlte. Henze parierte im restlichen Spielverlauf einige wichtige Bälle. Daseking lief in entscheidenden Momenten Tempogegenstöße und hielt seine Mannschaftim Spiel. 7:11 (19.) lag die SG hinten, ehe die Mannschaft vor allem in der Abwehr den Kampf annahm. Angetrieben von Martin Engel und einem viel arbeitenden Daniel Hilbig kam die SG durch Daseking beim 12:12 (25.) erstmals zum Ausgleich. Nach dem Wechsel war die Partie offen, wieder Daseking markierte das 17:17 (35.). Spielerisch war nichts zu erwarten, Kampf regierte das Geschehen. Zwischen der 40. und 50. Minute herrschte viel Hektik, die SG führte 25:23 (45.). Zu Beginn der Schlussphase lag Haste 28:25 (50.) in Front, das Spiel stand auf des Messers Schneide. Die Gäste gaben nicht nach und verkürzten auf 31:30 (55.). Beide Mannschaften spielten jetzt in Unterzahl, die Härte im Spiel brachte Strafzeiten mit sich. Als die SG in der Schlussminute in doppelter Unterzahl auf dem Parkett stand, war es wieder Daseking, der per Tempogegenstoß dass 33:30 und damit die endgültige Entscheidung erzielte. "Im Großen und Ganzen ein großes Kompliment an die Mannschaft, sie hat Vorsfelde niedergerungen. Ich habe zuletzt nicht mehr gewechselt, sie mussten das Ding nach Hause kämpfen", war Siegesmund zufrieden. SG: Engel 11, Daseking 7, Gümmer 6, Güth 3, Hillebrandt 3, Hilbig 2, Peters 1.

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