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Mehr Wohnqualität für 300 000 Euro

PGB-Werkheim nimmt den neuen Lift in Betrieb

Bückeburg (bus). Im Werkheim der Paritätischen Gesellschaft Behindertenhilfe (PGB) an der Robert-Koch-Straße ist jetzt ein Aufzug offiziell in Betrieb genommen worden. Der auf der nördlichen Außenseite des Gebäudes errichtete Lift ist vor allen Dingen mit Rücksicht auf das Alter der Bewohner gebaut worden. "Da sich die Wohnplätze auf vier Stockwerke verteilen und mit dem Älterwerden der Frauen und Männer auch deren körperliche Leistungsfähigkeit nachlässt, haben wir uns vor zwei Jahren für die Errichtung des Aufzugs entschieden", erläuterte Heimleiterin Beate Osterfeld.

Das etwa 300 000 Euro teure Bauwerk (Planung und Bauleitung: Heike Soppe-Füßmann) diene in erster Linie der Verbesserung der Wohnqualität, unterstrichen der ehemalige PGB-Geschäftsführer Lutz Wiegmann und dessen Nachfolger Bernd Hermeling. Deutliche farbliche Unterschiede der einzelnen Etagen verbessern die Orientierung der Heimbewohner. Gleichzeitig mit dem Lift ist auf der Nordseite ein neuer Eingangsbereich entstanden. Die Inbetriebnahme erfolgte im Rahmen einer fröhlichen Eröffnungsfeier, bei der die aus Stadthagen angereiste Hausband "LWW-Riders" für einen großen Teil der guten Laune verantwortlich zeichnete. Das vielköpfige Ensemble begeisterte mit Titeln von Nena, den Beatles, den Ärzten, Echt und den Toten Hosen. Im Anschluss an das flotte Konzertwartete ein leckeres Büfett auf die Festteilnehmer. Das 1960 als Jugend- und Arbeiterwohnheim vom Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband Niedersachsen eingerichtete Werkheim bietet 59 Menschen mit geistiger Behinderung Platz. Einst für 72 Bewohner ausgelegt, reduzierte sich die Platzzahl nach der Übernahme durch die PGB (1970) durch die Umwandlung von Doppel- in Einzelzimmer auf nunmehr 60. Ein Zimmer ist für Kurzzeitaufnahmen reserviert. Gegenwärtig wohnen im Werkheim 32 Personen, die 50 Jahre oder älter sind.

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