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Bad Nenndorf II empfängt zum Derby MTV Auhagen / Saulius Tonkunas fehlt

Noch sieben Begegnungen bis zum Titel VfL-Reserve nimmt jeden Gegner ernst

Handball (hga). Der VfL Bad Nenndorf II hat in der WSL-Oberliga den MTV Auhagen zu einem Derby zu Gast. Für den VfL, als alleiniger Tabellenführer, wird es nach dem 25:24-Erfolg über den Verfolger SV Eintracht Afferde am vergangenen Wochenende ein wirklich wichtiges Spiel.

Nur noch der VfL selbst kann sich am Gewinn der Meisterschaft hindern, aus eigener Kraft ist kein Verfolger mehr in der Lage, die Mannschaft von Trainerin Kathrin Otte abzufangen. Die Weichen sind auf Erfolg gestellt, der Weg bis dahin ist noch genau sieben Spiele lang. Jeder Gegner wird nun versuchen, dem VfL die bisherüberragende Saisonleistung zu verderben und der so dominierenden Mannschaft ein Bein zu stellen. Otte und ihrer Mannschaft ist diese Tatsache bestens bekannt, Motivation und Konzentration in jeder Minute des Spieles heißt das Motto. "Wir müssen das vom Kopf in die Füße bekommen", sagt Otte. Denn gerade der MTV Auhagen ist gleich zu Beginn der "Reststrecke" ein ziemlicher Brocken, der leicht zum Stolperstein werden kann. Seit Saulius Tonkunas die Verantwortung als Trainer beim MTV Auhagenübernommen hat, steigerte sich der MTV doch in wichtigen Bereichen. Die Abwehr der Gäste ist flexibler geworden, insgesamt hat sich der MTV auf taktischem Gebiet stark verbessert. "Tempospiel wird immer noch ein gutes Mittel sein", meint Otte trotz aller Fortschritte beim Gegner. Eines hat Tonkunas mit dem MTV trotz des 24:23-Auswärtserfolges bei der HSG Exten-Rinteln vom vergangenen Wochenende weiter vor sich: "Die Klasse ist noch nicht gesichert." Mit Respekt, aber dem deutlichen Ziel Auswärtssieg, wird der MTV Auhagen alles daransetzen, vielleicht die Mannschaft zu sein, welche den VfL ins Straucheln bringt. Tonkunas wird nicht dabei sein, er ist mit dem VfL Bad Nenndorf in der Verbandsliga unterwegs. "Das ist vielleicht unser leichtestes Spiel, da können wir nur gewinnen", sagt Tonkunas, seine Mannschaft soll "ohne Stress aufspielen". Im Hinspiel setzte sich der VfL übrigens mit 28:17 deutlich durch, auch das ein Grund für den MTV, sich diesmal besser in Szene zu setzen. Anwurf: Sonnabend, 16.30 Uhr (VfL-Dorado-Halle).

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