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Schiffsverkehr auf dem Mittellandkanal nur geringfügig behindert

Noch lässt "Claus" den Kanal frei

Bückeburg/Minden (bus). Die "russische" Kälte, die Deutschland derzeit fest im Griff hält, behindert den Schiffsverkehr auf dem Mittellandkanal bislang nur sehr geringfügig. Wie Henning Buchholz bestätigte, ist die Wasserstraße westlich der schaumburger Landesgrenze "praktisch eisfrei". Der Leiter des Mindener Wasser- und Schifffahrtsamtes erwartet für den durch Schaumburg führenden Kanalabschnitt auch für die bevorstehenden Tage keine gravierenden Veränderungen.

Hier sei, anders als weiteröstlich, wo in naher Zukunft mit erheblichen Behinderungen zu rechnen ist, bislang lediglich "leichtes Scholleneis" festzustellen, eine Sperrung auf absehbare Zeit nicht zu befürchten. Auch mäßiger Nachtfrost wird nach Einschätzung von Buchholz die Situation nicht wesentlich verschlimmern. Daher gehe man im Schifffahrtsamt auch nicht von einer raschen Rückkehr des in Minden stationierten Eisbrechers SL 2056 aus. Der umgerüstete Schlepper-Veteran kämpft sich zurzeit östlich von Sülfeld durch die Schollen. Verantwortlich für den strengen Frost ist Hoch "Claus", das den Deutschen die kältesten Nächte des Jahres bescherte. In Bayern rutschte die Quecksilbersäule auf minus 35 Grad. Zur Wochenmitte sollen die Temperaturen wieder in die Höhe gehen. Eine durchgreifende Milderung steht nach Auskunft der Meteorologen nicht zu erwarten.

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