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Schoholtensen: Viele Sachspenden nach Großbrand für Familie Jameson / 2005 gab es 21 Brandeinsätze im Auetal

Nach dem Brand: Feuerwehrchef bittet um Geldspenden

Schoholtensen (kdt). In einer Nacht haben sie alles verloren: Nachdem ein Brand ihr Wohnhaus vernichtete, steht die Familie Jameson vor dem Nichts. Jetzt rufen die Feuerwehren zu einer Spendenaktion für die betroffene Familie auf. Gemeindebrandmeister Karl-Heinz Nothold greift dabei Vorschläge aus der Bevölkerung auf und bittet alle Auetaler um Geldspenden, damit die größte Not der Familie gelindert wird.

Ortsbrandmeister Wilhelm Riebe aus Schoholtensen gab auf der Jahreshauptversammlung der Wehr Klein Holtensen/Wiersen einen kleinen Zwischenbericht der Hilfsaktion, die er vor einigen Tagen angeregt hatte. Sachspenden sind schon reichlich eingegangen, jetzt fehlt es an Geld, um die Dinge zu beschaffen, die nicht gespendet werden. Der erste Aufruf ist insgesamt bei den Schaumburgern auf große Resonanz gestoßen. So haben sich die Kirchen und die Schaumburger Chöre gemeldet, die in ihren Kreisen um Spenden bitten wollen. Wer helfen möchte: Bei er Sparkasse Schaumburg, Bankleitzahl 255 514 80, kann auf das Konto 540 002 680 gespendet werden. Der Gemeindebrandmeister nahm den Großbrand zum Anlass und machte noch einmal deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit der Auetaler Wehren ist, will man auch in Zukunft die Aufgaben meistern. In seiner Bilanz aller Auetaler Ortsfeuerwehren stehen für das vergangene Jahr 71 Einsätze, von denen 21 Brandeinsätze zu verzeichnen waren.Gleich sechs Mal galt es, Menschen aus höchster Gefahr zu retten. Maßgeblich daran beteiligt ist die Stützpunktfeuerwehr aus Rehren, die im neuen Jahr schon auf zehn Einsätze kommt. Nach dem Führungswechsel hat sich die Lage in Rehren deutlich entspannt. "Es läuft wieder rund in der Wehr", soNothold, der inzwischen wieder alte Bekannte in den Reihen der Mitglieder ausmacht, die zuvor ausgetreten waren. Damit besteht auch wieder die Hoffnung, dass die Wehr auf die erforderliche Personalstärke kommt, um alle Einsätze zu meistern. Ein relativ ruhiges Jahr liegt hinter den aktiven Mitgliedern der Ortsfeuerwehr Klein Holtensen/Wiersen, die sich auf der Jahreshauptversammlung noch einmal alle Ereignisse von ihrem Ortsbrandmeister Achim Diekmann in Erinnerung bringen ließen. Dafür begann das neue Jahr gleich mit einem Großbrand im Nachbarort Schoholtensen (wir berichteten), zu dem die Brandschützer gerufen wurden. Und der Familie Jameson alles raubte, was sie besaß.

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