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HSG Schaumburg Nord gegen HF Aerzen unter hohem Erfolgsdruck

Nach "Arbeitsverweigerung" fordert Evers Kampf

Handball (hga). Die Landesliga sieht die HSG Schaumburg Nord auch im Heimspiel gegen die HF Aerzen unter hohem Erfolgsdruck. Durch die 28:38-Auswärtsniederlage beim Tabellenletzten HSG Fuhlen-Hessisch Oldendorf ist der Abstieg wieder ein Stück näher gekommen.

Niederlagen gehören zum Sport, aber Auftritte wie am vergangenen Wochenende will HSG-Coach Michael Evers nicht wieder sehen. Wie von allen guten Geistern verlassen warf die HSG den in den Vorwochen erarbeiteten Erfolg einfach wieder weg. Der eine oder andere meinte da so etwas wie "Arbeitsverweigerung" gesehen zu haben. Ganz offenbar wurde der Gegner zu leicht genommen und die eigene Leistungsfähigkeit gnadenlos überschätzt. Jetzt fängt die Mannschaft wieder bei Null an, die Möglichkeit, den Abstieg aus eigener Kraft zu vermeiden, wird immer geringer. "Wir haben uns selbst unter diesen Druck gesetzt, jetzt müssen wir uns selbst wieder befreien", Evers stellt eine klare Forderung auf. Die HF Aerzen hat als Tabellenzehnter 16:18-Punkte und ist für die HSG auf Platz zwölf (11:25) eigentlich nicht mehr zu erreichen. Hinzu kommt, dass die HSG bereits ein Spiel mehr bestritten hat. "Alles oder nichts" heißt es nun. Anwurf: Sonntag, 17 Uhr.

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