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Thekenmannschaft Escher läuft dem Erfolg hinterher / Vorsitzender Gärling kämpferisch: "Das wird dieses Jahr anders!"

Nach 21 Jahren warten sie noch immer auf den ersten Sieg

Escher (kdt). Es ist kaum zu glauben: Seit 21 Jahren laufen die Fußballer der Thekenmannschaft Escher dem Erfolg hinterher. In all den Jahren haben sie an zahlreichen Fußball-Turnieren teilgenommen - aber noch kein einziges Turnier gewonnen.

Schon mehrmals standen die Kicker der Thekenmannschaft im Finale oder im Elfmeterschießen, doch im entscheidenden Moment versagten immer die Nerven. "Das muss in diesem Jahr anders werden!", gibt sich der Vorsitzende Friedrich Gärling kämpferisch. Auch seine Kicker glauben fest daran, dass der Knoten endlich platzt. Man hat sich auf dem "Transfermarkt" umgesehen und neue Spieler "verpflichten" können, um eine schlagkräftige Truppe aufzubieten. Bei einem Stand von 46 Mitgliedern (von denen einige keine Fußballschuhe mehr anziehen) will man außerdem in diesem Jahr die Schallmauer durchbrechen und auf 50 Mitglieder kommen. Für einen Verein, der nur aus Freizeit-Fußballern besteht und sich auch nur diesem Hobby widmet, ist dies eine enorme Zahl. Angefangen hatte alles 1984, als sich einige fußballbegeisterte junge Männer regelmäßig auf dem Bolzplatz am Feuerwehrgerätehaus in Escher trafen. Der ursprüngliche Gedanke, sich als 3. Herrenmannschaft dem Sportverein Hattendorf anzuschließen, wurde schnell verworfen, weil man dann jeden Sonntag um 11 Uhr zu Punktspielen hätte antretenmüssen. Als Hobbymannschaft konnten sich die Spieler ihre Termine selbst aussuchen. Da sie damals nach Spielen oder Trainingseinheiten immer im Gasthaus Harland zu einem Gläschen Bier zusammenkamen, war der Name "Thekenmannschaft" schnell geboren. Die Gründungsversammlung fand im Januar 1985 im "Grünen Jäger" statt. Das erste offizielle Spiel wurde gegen die A-Jugend des SV Hattendorf kläglich mit 4:11 verloren. Inzwischen hat man sich im Kreis der Hobby- und Freizeitkicker etabliert und ist gern gesehen bei Turnieren in Schaumburg und Hameln-Pyrmont. Zum Sieg hat es leider noch nicht gereicht - doch als Partygäste sind die Auetaler ebenso beliebt.

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