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Zum 125. Jubiläumsjahr von Johanna Spiris Buch "Heidi" realisiert Christian Berg neue Kinderträume

Musical "Heidi" im Rathaussaal ein voller Erfolg

Bückeburg (aj). Bei seinem zehnten Auftritt in Bückeburg hatte Musicalautor Christian Berg diess Mal etwas ganz Besonderes im Gepäck. Im Rathaussaal präsentierte er an zwei Tagen vor jeweils knapp 600 Zuschauern das Musical "Heidi".

Neben den eingängigen Texten von Christian Berg trugen aber genauso die schwungvollen Melodien Stephan Sulkes zum Erfolg des Mitmachstücks bei. Der Autor, der im Stück selbst auch als Erzähler auftritt, animierte Kinder, Eltern und Großeltern schon vor dem Stück zum Mitmachen. Es ertönte beispielsweise jedes Mal bei dem Wort "Ziege" ein lautes Ziegengemecker aus dem Publikum. So trugen die jungen und jung gebliebenen Zuschauer auch bei anderen Stichworten immer wieder zur stimmlichen Untermalung des Stücks bei. Die Handlung selbst hält sich, bis auf wenige kindgerechte Vereinfachungen, weitestgehend an die Romanvorlage. Wie bei Musicals üblich, wird aber auch bei Bergs Heidi die Handlung immer wieder von Gesangseinlagen unterbrochen. Nur, dass Musik und Texte deutlich schwungvoller und einprägsamer daherkommen und sich nicht in den gefühlsschwangeren Stimmungslagen der Akteure verlieren. Unter dem Strich haben aber nicht nur die Kinder ihren Spaß, da Musik, Texte und die in ihnen enthaltenen Gags auch für Erwachsene durchaus geeignet sind. Damit setzt der gebürtige Bad Oeynhauser Christian Berg auch mit Heidi sein bekanntes Erfolgsrezept bei Jung und Alt fort. "Ich wollte auch meinen Kindern mal etwas anderes bieten, als Kino und Kaspertheater", sagt Veranstalter Andreas Steuer. Anders als andere Väter fuhr der Manager, der nebenher noch eine Eventagentur betreibt, nicht mit seinen Kindern kurzum nach Hannover, sondern holte Heidi nach Bückeburg. "Trotz des großen Erfolgs hätte das Stück ohne die Unterstützung unserer Sponsoren, wie Sparkasse Schaumburg, Autohaus Matz, Kulturverein Bückeburg, Di Noto Optik, Marktplatz Schaumburg und VGH-Versicherungen, gar nicht stattfinden können", sagt Andreas Steuer, der hofft, dass sein Kulturbeitrag für Bückeburg Schule macht.

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