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Beim Bouleturnier in Luhden gehen 26 Mannschaften an den Start

LSV-II lässt sich von der Ersten nicht die Butter vom Brot nehmen

Luhden (sig). Da beißt keine Maus den Faden ab: Wer in der Samtgemeinde die Boulemeisterschaft erringen will, muss die starken Luhdener Teams hinter sich lassen. Das hat sich deutlich bei dem Turnier gezeigt, das die Gemeinde auf ihrer Anlage bei der Sporthalle ausrichtete. Im Vorjahr nahmen daran 19 Mannschaften teil, diesmal waren es sogar 26.

Deshalb wurden zwei Gruppen mit sieben Teams und weitere zwei mit sechs ausgelost. In der Vorrunde spielte man jeweils nur, bis eine Mannschaft neun Punkte erreichte. Außerdem gab es ein Zeitlimit von 15 Minuten pro Begegnung, damit man die 34 Vorrundenspiele an einem Tag über die Bühne bringen konnte. "Dieses Turnier soll zu einer festen Einrichtung werden; wir haben es jetzt zum dritten Male organisiert", verriet Bürgermeister Hartmut Büscher. Die erste Ausrichtung stand unter einem sehr ungünstigen Stern. Damals mussten die beiden überschwemmten Boulebahnen nach einem Sturzregen mit Hilfe eines Nasssaugers bespielbar gemacht werden. Das blieb den Organisatoren diesmal erspart. In den diesjährigen Vorrundenspielen bliebe keine Mannschaft ohne Niederlage. Aber letztlich setzten sich die Favoriten durch, die am Ende auch die K.o.-Runde beherrschten. Den Wanderpokal der Gemeinde gewann das zweite Team des Luhdener Sportvereins vor der eigenen "Ersten". Erstaunlich war, dass sich die beiden Teams der Mother Boulefreunde danach vor den erfahrenen Luhdener Boulefreunden platzieren konnten. Die weiteren Plätze belegten: die Ortsfeuerwehr, Gemeinderat I und II, die Schweinekasse und der Schützenverein. Bürgermeister Hartmut Büscher lobte besonders das Engagement der Familie Thies, die nicht nur einen Pokal stiftete, sondern auch die Bewirtung aller Teilnehmer und Zuschauer übernahm.

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