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Jugendliche genießen die weiße Pracht im Bückeberg

Letztes Schneewochenende?

Bückeburg (aj). Während Bückeburgs vom Tauwasser aufgeweichte Spielwiesen und Wälder langsam im Morast zu versinken drohen, konnten die Teilnehmer des Abenteuerwochenendes der Jugendpflege auf dem Bückeberg noch im Schnee toben.

Neben Schneeballschlachten, Wanderungen und Schlittenfahren hatten sich die Betreuer der Jugendfreizeit aber auch so manche kniffelige Denksportaufgabe für die Jugendlichen ausgedacht. Und nach dem Essen mussten die Jugendlichen, anders als im Hotel "Mama", den Abwasch selbst erledigen. Bereits am Freitag ging's mit zwei Kleintransportern auf den Bückeberg. Das Abenteuer konnte beginnen. Gleich nach dem Abendessen brach die Gruppe zu einer kurzen Nachtwanderung in den verscheiten Winterwald auf. "Dank des Schnees war es selbst ohne Lampen im Wald noch hell", meint Betreuer Jörn Isold. Aber spätestens um Zwölf war überall auf den Zimmerndas Licht aus. Auch wenn beim Frühstück noch nicht alle ganz wach waren, so scheuchten eine Partie Schneerugby, Eierläufe und Tauziehen schnell die letzte Müdigkeit aus den Knochen. Um auch die letzte kleine, graue Hirnzelle noch vor dem Mittagessen wach zu bekommen, gab es eine Knobelaufgabe und ein Kreativitätsspiel, bei dem die Jugendlichen aus Schnee ein Kunstwerk bauen mussten. Nach Nudeln mit Soße und einer ausgiebigen Mittagsruhe ging es dann aber schon wieder ab in den Schnee. Zwei Teams mussten je eine Schneeburg bauen und sie in einer Schneeballschlacht gegen die andere Mannschaft verteidigen. Danach ging es dann zum Rodeln auf die Abraumhalden des nahegelegenen, stillgelegten Steinbruchs. Abgekämpft, aber zufrieden kehrten die Jugendlichen am Ende des Nachmittags wieder in ihre Berghütte zurück. Doch nach den ersten Getränken und Äpfeln waren die 11- bis 14-Jährigen noch vor dem Abendessen wieder fit für den nun folgenden Videoabend.

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