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Veranstalter peilen Besuchermarke "26 000" an / Wirte beklagen zu viel Wettbewerb

Landpartie: Ungebrochener Zulauf und gelungener "Orient"-Test

Bückeburg. Auch in ihrem siebten Jahr hat die Landpartie die Erwartungen von Organisatoren und Ausstellern erfüllen können. "Wir gehen davon aus, dass wir die sensationellen Besucherzahlen vom Vorjahr trotz des nicht so optimalen Wetters wieder erreichen werden", erklärte Organisator Dr. Arno Emke. Im vergangenen Jahr hatten bei glühender Sonne über 26 000 Gäste einen neuen Rekord bei der Landpartie aufgestellt.

Emke ist selbstüber den ungebrochenen Zulauf überrascht. Am Eröffnungsdonnerstag seien die Besucherzahlen zwar etwas geringer ausgefallen als 2005, doch das hätten höhere Publikumsströme am Freitag und Sonnabend wieder ausgeglichen. Die Entwicklung der Tagesströme allgemein mit dem Freitag als schwächstemund dem Sonntag als stärkstem Tag habe sich fortgesetzt. Profitiert vom Regen Regen hätten vor allem die Anbieter von Textilien: "Die sind mit ihrem Umsatz bombig zufrieden." Durch den sehr viel späteren Termin als 2005 sei die Landpartie zudem in die Rosenblüte gefallen, was deren Umsatz deutlich angekurbelt habe: "Die drei Warenausgabe-Depots haben sich angesichts der Verkaufszahlen erneut als zu klein erwiesen." Das Gelingen führt Emke aber auch auf die "sensationelle Zusammenarbeit" mit der Hofkammer, dem Technischen Hilfswerk, der Feuerwehr und allen weiteren beteiligten Gruppen und Organisatoren zurück: "Alles Leute, auf die wir uns hundertprozentig verlassen können." "Gelungener Testlauf" auch auf der Mausoleumswiese: Tausende Besucher strömten täglich zu den Kamelrennen und Falkendarbietungen. Allerdings nur tagsüber: Als die Akteure des Morgenland-Spektakels am Freitag Abend ihr geballtes Können in einer Abendshow aufführten, taten sie das vor praktisch leeren Rängen. Einen schweren Stand hatte nicht nur der Cateringbetrieb im Zelt auf der Mausoleumswiese gegen die mannigfaltigen kulinarischen Angebote im Schlosspark. Auch dort klagte mancher Wirtüber zu viel Wettbewerb.

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