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Vortragsreiheüber "Vererben mit Sinn und Verstand" beginnt heute im Brückentorsaal

Keine gute Devise: Nach mir die Sintflut

Rinteln. Heute beginnen die 5. Schaumburger Erbrechtstage, veranstaltet von der Sparkasse Schaumburg, präsentiert von der Schaumburger Zeitung, mit einem Vortrag von Professor Dr. Klaus Michael Groll. Der Rechtsanwalt, Autor von mehreren Fachbüchern zum Thema, spricht ab 19.30 Uhr im Brückentorsaal.

Groll will schildern, wie man "mit Sinn und Verstand" vererben sollte, also letztlich "friedensstiftend und rechtswirksam"über sein Vermögens letztwillig verfügt. Der Experte verspricht, seinen Fachvortrag verstände jeder Laie, Rechtskenntnisse seien dafür keine Voraussetzung. Außerdem geht es um den Ausschluss unliebsamer Erben, das Ehegattentestament und die Lösung des Pflichtteilproblems. Am Donnerstag, 2. Februar, ebenfalls ab 19.30 Uhr im Brückentorsaal, geht es um die steuerlich optimale Gestaltung beim Vererben. Dr. Reinhard Geck, unter anderem Spezialist für Erbausein andersetzungen in Unternehmen, befasst sich mit dem Aspekt Schenkung und stellt Modellrechnungen zur Erbschafts- und Schenkungssteuerbelastung auf. Er wird das "Berliner Testament" erläutern und die Absicherung des Schenkers durch Nießbrauch und Rente, außerdem einen Ausblick auf künftige Entwicklungen im Erbrecht geben. Mit dem viel diskutierten Thema "Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung" beschäftigt sich Dr. Constanze Trilsch-Eckardt in ihrem Vortrag am Dienstag, 7. Februar, 19. 30 Uhr ebenfalls im Brückentorsaal. Die Rechtsanwältin, auch bekannt aus dem Fernsehen, erläutert die Unterschiede zwischen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsvollmacht, deren Vor- wie Nachteile und zeigt Gesetzeslücken zu diesem Komplex auf. An Unternehmer wendet sich Rechtsanwalt Michael Semrau am Donnerstag, 9. Februar, 19.30 Uhr im Ratskellersaal mit seinem Vortragüber Wege einer durchdachten Unternehmensnachfolge.

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