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FC-Keeper Ronny Riewoldt glänzt mit einigen tollen Glanzparaden

Kein Pfeffer im Duell der Erzrivalen Nienstädt gegen Stadthagen torlos

Bezirksliga (ku). Was für ein krampfhaftes Gewürge. Keine Spur von Derby-Pfeffer, eine sehr bescheidene Vorstellung im traditionellen Duell der Nienstädter gegen die Nachbarn aus Stadthagen.

Nienstädt zwar optisch mit mehr Spielanteilen, der FC Stadthagen dabei aber mit den besseren Chancen. Am Ende Jubel beim Anhang der Kreisstädter. In ihrer Lage feierte man ein torloses Remis schon als einen Erfolg. Es gab wenige Höhepunkt. Nienstädt bemühte sich zwar, das Spiel zu machen, Spielertrainer Torben Brandt hatte sich aber gegen den recht schlappen FC-Angriff selbst in die Defensivabteilung geschickt. Atilla Boyraz konnte auf der rechten Seite ein paar Akzente setzen, ansonsten lief das Nienstädter Angriffsspiel statisch, keine Überraschungen, keine zündenden Ideen. Ein paar Standarts und Verlegenheitsschüsse sorgten für kurze Momente mit aufflackernder Spannung: In der 37. Minute ein guter Freistoß der Nienstädter. Brandt täuschte an, Mario Schünemann zielte auf den Winkel, Ronny Riewoldt parierte erneut stark. In der 38. Minute ein Schussversuch von Pedro Diaz-Garcia, der Zufallsball wurde aber brandgefährlich und ging an den Pfosten. Stadthagen zog sich weit zurück, gab zunächst das Mittelfeld fast kampflos preis, fuhr dabei einige Konter, die aber wirkungslos verpufften. In der zweiten Halbzeit schien der FC etwas griffiger, störte früher im Mittelfeld, machte die Räume enger, wurde gefährlicher. Brandt weiter in der Nienstädter Viererkette. In der 56. Minute der beste Stadthäger Konter. Dusko Rogovic verlängerte per Hinterkopf, Sebastian Wittek verfehlte aus spitzem Winkel die Torlinie denkbar knapp. Stojance Naunov mit einer guten Szene, sein Abschluss aber viel zu harmlos. Auch FC-Oldie "Schabo" Haberland versuchte sich, traf aber nur das Außennetz. Am Ende verloren beide Mannschaften die spielerische Linie noch mehr. Hin und her, hoch rein, vielleicht hilft ja zu Ostern der liebe Gott. In der letzten Minute noch einmal Alarmstufe Rot. Spielertrainer Brandt zog aus 25 Metern ab. Der Ball ging wie an der Schnur gezogen in den Winkel. Riewold flog ab und fischte die Kugel aus dem Dreieck. SVN: Schütte, Busch, Stepanek, Schünemann, Horstmann, Boyraz (83. Klatt), Christu, Brandt, Diaz-Garcia, Humke, Struckmeier (70. Schütz). FC: Riewoldt, Topcu, Peters, Nicolai, Wittek, Naunov, Rogovic (66. Haberland), Schade (75. Avcioglu), Cinar, Wolf (88. Yurdakul) , Kahraman.

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