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Bad Nenndorf verliert gegen Lüneburg 13:20 / Vier Siebenmeter vergeben

Katastrophale Chancenauswertung

Handball (hga). Der VfL Bad Nenndorf hat auch das zweite Spiel der Rückrunde in der Oberliga verloren. In eigener Halle unterlag der VfL dem Tabellenzweiten HSG Lüneburg 13:20 (6:10).

Dabei hatte der VfL durchaus die Möglichkeit, aus seiner Außenseiterrolle heraus eine Sensation zu schaffen. "Wir haben mit Sicherheit ein gutes Spiel gemacht. Wenn jemand vorher gesagt hätte, dass wir hier eine Chance haben, hätte keiner daran geglaubt. Aber ich habe zeitweise den Eindruck gehabt, dass die Mannschaft auch nicht an sich geglaubt hat", bilanzierte VfL-Coach Axel Kliver. Die Gäste wurden ihrem Anspruch auf einen Platz in der Regionalliga nicht gerecht. Der VfL stand, wie immer mit einer hervorragenden Torfrau Sabrina Rohrssen, sicher in der Abwehr. Kräftezehrend war das Angriffsspiel gegen eine konsequent über 60 Minuten durchgespielte 3-2-1-Deckung der Gäste. Dabei zeigte sich, dass beim VfL Handlungsbedarf besteht. Es fehlt eine Spielerin, die aus dem Rückraum heraus werfen kann. Im Übrigen nahm die Mannschaft die Zweikämpfe an, allen voran Nicole Kanz, Antje Evers und Nina Langhorst, die ständig den wenig liebevollen Griff einer nicht nur robust gebauten HSG-Abwehr zu spüren bekamen. Über 3:4 (12.) und 4:8 (19.) hielt der VfL den Abstand gering, ebenso in Hälfte zwei beim 8:12 (40.) und 11:16 (51.). Immer wieder ergaben sich Möglichkeiten, heran zu kommen und auszugleichen. Das scheiterte am Ende an einer wieder einmal schwachen Chancenverwertung, so wurden vier Siebenmeter vergeben. "Es ist einfach katastrophal, was wir für Fehler gemacht und an hundertprozentigen Chancen verballert haben", sagte Kliver. Drei Gegentore in den letzten beiden Spielminuten ließen das Ergebnis deutlich ausfallen. VfL: Kanz 3, Evers 3, Denker 3, Niedenzu 2, Gümmer 2.

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