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Erstes Infotreffen für Wählergemeinschaft Buchholz / Gründung ist bereits Mitte März geplant

Jetzt soll sich die Spreu vom Weizen trennen

Buchholz (tw). Die künftige "Wählergemeinschaft Buchholz" hat ihre Ziele klar gesteckt: "Wir wollen zur Kommunalwahl (10. September 2006) bis zu 14 Kandidaten jeglichen Alters präsentieren. Wir wollen mit wenigstens fünf Sitzen die stärkste Fraktion im Rat bilden. Und wir wollen den Bürgermeister stellen", sagenHartmut Krause und Rolf Milewczek. Die beiden Parteilosen hatten ein - erstes - Treffen im Dorfgemeinschaftshaus organisiert, um die rund 600 wahlberechtigten Buchholzer "ganz locker" über die Pläne der in Gründung begriffenen Gemeinschaft zu informieren.

Krause: "Wie erhofft, sind 30 Bürger der Einladung gefolgt." Anregungen aus ihren Reihen habe es zuhauf gegeben. Aber auch die Frage, die viele Buchholzer im Zusammenhang mit der Neugründung bewegt: "Was wollt Ihr denn anders machen?" Milewczek: "Anders? Nicht viel. Aber wir wollen das Rad, das mit der Wahl Hartmut Krauses zumBürgermeister im Juni 2004 ins Rollen gekommen ist, am Laufen halten." Dabei verstehe sich die Wählergemeinschaft nicht als Zusammenschluss von Protestlern, der den etablierten Parteien den Kampf ansage. Im Gegenteil: "Wir wollen mit CDU und SPD gut und sachlich zusammen arbeiten", unterstreichen Krause und Milewczek unisono. Die Wählergemeinschaft offiziell aus der Taufe zu heben und dem Kind einen Namen zu geben - dafür war es beim ersten Infotreffen noch zu früh. "Wir werden sämtliche Buchholzer Mitte März zu einem zweiten Treffen einladen", so die Parteilosen. Dabei soll sich dann gleichsam die Spreu vom Weizen trennen. Denn wer dann dabei ist, da sind sich Krause und Milewczek sicher, "der hat auch Interesse, mit ins gemeinsame Boot zu steigen". Um Spenden für den Wahlkampf annehmen zu dürfen, muss sich die Wählergemeinschaft auch eine Satzung geben, doch auch das eilt ebenso wenig wie die Entscheidung über die Frage, wer welchen Posten bekleiden soll. Einzig wichtiges Datum: der 20. Juli 2006. Bis zu diesem Zeitpunkt - 47 Tage vor der Wahl - müssen nämlich die Bewerber für den so genannten Wahlvorschlag feststehen.

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