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Kaufinteressent für das "Alte Forsthaus"

Ist die Zeit der leeren Betten bald vorbei?

Bückeburg (rc). Seit Anfang Februar ist Bückeburgs einstige Renommieradresse, das Hotel-Restaurant "Altes Forsthaus" geschlossen. Die damalige Pächterin und Betreibergesellschaft, die "Altes Forsthaus Bückeburg GmbH" hatte Ende Januar einen Selbstantrag zur Einleitung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens gestellt, einem Antrag, dem das Insolvenzgericht Bückeburg nachkam und den Mindener Rechtsanwalt Stephan Höltershinken zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte. Dieser hat inzwischen Einsicht in die Bücher genommen. Die Prüfung ergab zwischenzeitlich, dass nicht genügend Masse zur Einleitung eines Insolvenzverfahrens vorhanden ist.

Hinter den Kulissen begannen zeitgleich auch Verhandlungen von gleich zwei Insolvenzverwaltern, den Betrieb wieder zum Laufen zu bringen: neben Höltershinken noch der Bückeburger Rechtsanwalt Matthias Lehmann, der aus einem vorherigen Insolvenzverfahren Verwalter der Immobilie ist. Mehrere Interessenten hätten nachgefragt, hieß es Anfang Februar. "Alles noch ein zartes Pflänzchen" hieß es damals auf entsprechende Nachfragen unserer Zeitung (wir berichteten). Das damals zitierte "zarte Pflänzchen" scheint inzwischen gut gewachsen zu sein. Wie Insolvenzverwalter Matthias Lehmann auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, gebe es inzwischen konkrete Verhandlungen mit einem Interessenten, der die Immobilie kaufen und als Hotel und Restaurant wiedereröffnen will. Zu weiteren Auskünften war Lehmann im Hinblick auf die derzeit laufenden Verhandlungen nicht bereit. Er rechne aber damit, dass es in den kommenden zwei oder drei Wochen zu einem positiven Ergebnis kommen werde: "Wir sind in den letzten Zügen."

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