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Schwimm-Asse aus aller Herren Länder sind vom Bergbad-Schwimmfest begeistert

Internationales Flair, tolles Ambiente: "Dieser Wettkampf ist einmalig!"

Bückeburg (jp). Seinem Ruf als einem der beliebtesten Schwimmfeste ganz Norddeutschlands ist der Bergbad-Pokal auch in diesem. Jahr mehr als gerecht geworden. Zwar fiel die Teilnehmerzahl, bedingt durch mehrere wichtige,überregionale Wettkämpfe, etwas niedriger aus als 2005, doch bei denen, die an der 27. Auflage des internationalen Schwimmwettkampfes teilnehmen, herrschte ungebrochene und ungeteilte Begeisterung.

"Die Organisation, die Stimmung, das Becken und die ganze Umgebung, hier stimmt einfach alles", befand Robin Köppchen, Cheftrainer und Betreuer des SV Berolina. Auch biete der Bergbad-Pokal mit seinem riesigen Zeltlager auf der Liegewiese und der abendlichen Fete am ersten Wettkampftag ein großartiges Rahmenprogramm, insbesondere für Kinder und jugendliche Teilnehmer. "So etwas findet man nur bei sehr wenigen anderen Schwimmfesten." Die unverbrüchlichste Treue halten dem Bergbad-Pokal die Schwimmer des SV Garbsen: In 27 Jahren ließen sie nur ein Mal eine Teilnahme ausfallen. "Dieser Wettkampf ist einmalig, vor allem durch die vielen ausländischen Mannschaften", erklärte Staffelschwimmer Florian Gassmann. "Dadurch haben wir Sportler die Möglichkeit, uns auch mal mit anderen Ländern zu vergleichen." Staffel-Kollege Florian Bieger hat es vor allem das Schwimmbad angetan: "Eine solche landschaftliche Umgebung kenne ich von keinem einzigen anderen Wettkampf." Christian Koedem vom niederländischen Verein Van Vliet Barracuda hat eine ungewöhnliche Facette am Bergbad-Pokal entdeckt: "Das gute Wetter." Gerade das spielte nämlich in den vergangenen Jahren häufig überhaupt nicht mit und ließ die vielen hundert Schwimmsportler mit ihren Trainern und Betreuer bei Wind und Regen erbärmlich frösteln. Dafür revanchierte sich der Wettergott allerdings in diesem Jahr mit ungetrübter Sommersonne, die er am zweiten Wettkampftag auf Bergbad und Schwimmsportler herabscheinen ließ. "Das Ausrichten des Schwimmfestes in dieser Form ist nur durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Bergbades möglich", erklärte Wettkampfleiter Ralph Seele vom VfL Bückeburg. "Andere Schwimmvereine haben lange kein so gutes Verhältnis mit den entsprechenden Bäderleitungen und können beispielsweise kein Zeltlager anbieten. Aber gerade das macht ja die Attraktivität des Bergbad-Pokals aus." Was sich zum Beispiel an den Sportlern des MTV 1860 Minden zeigte, die - obwohl sie die Anfahrt locker täglich hätten bewältigen können - wie selbstverständlich auch im Bergbad zelteten. Hinzu kommt das enorme Engagement der vielen freiwilligen Helfer, ohne die das Bergbad-Pokal-Schwimmfest in dieser Form nicht möglich ist.

  • Flair hin, Flair her - im Becken heißt's dann nur noch: Gas geben!
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