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BSM-Chef zufrieden / Wir-Effekt hat sich eingestellt

"In dieser Form schreit die Schau nach Wiederholung!"

Bückeburg (jp). Eitel Sonnenschein herrschte am Wochenende nicht nur am Himmelüber der 28. Bückeburger Autoschau, sondern auch bei der Stimmung der Veranstalter: "Unterm Strich war es ein toller Erfolg", bilanzierte noch am Sonntag Abend ein sichtlich begeisterter Sønke Lorenzen, Chef des Bückeburger Stadtmarketings (BSM), das zweitägige Ereignis rund um Felgen, Kotflügel und elektrische Fensterheber. Für eine ausführliche Manöverkritik sei es zwar noch zu früh, aber: "Das Konzept, die gesamte Innenstadt inklusive der Schulstraße einzubeziehen, hat sich auf jeden Fall bewährt. In dieser Form schreit die Autoschau förmlich nach Wiederholung."

Nicht nur im Zusammenspiel der ausstellenden Fahrzeughändler, sondern auch beim gesamten Rahmenprogramm habe sich ein "Wir-Effekt" eingestellt: "Es ist toll, wie alle mitgezogen haben, angefangen von den Fachhändlern über die Rettungs- und Hilfsdiensten bis zu den Musikgruppen." Eindeutig bewährt habe sich, das kulturelle Programmpunkte mit örtlichen Vertretern wie zum Beispiel der Big Band der Musikschule Schaumburger Märchensänger zu besetzen. Das multipliziere sich viel stärker, als mit Namen wie den Lords zu klotzen, die vor drei Jahren bei der Autoschau auftraten. Andreas Rabitz, Centerleiter der Marke Mercedes Benz für die Bereiche Bückeburg, Stadthagen und Hameln, sah eine zweigeteilte Resonanz: Am ersten Autoschau-Tag seien zwar nicht allzu viele, dafür aber umso interessiertere Besucher gekommen: "Wir haben sehr viele Verkaufsanbahnungsgespräche geführt." Besonders oft sei nach Angeboten für ein Gebrauchtfahrzeug gefragt worden: "Im Markt ist eindeutig ein Nachholbedarf, und fast jeder, der sich ein neues Auto kauft, möchte gleichzeitig ein altes in Zahlung geben." Der zweite Tag habe dann eindeutig dem Massenpublikum gehört.

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