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Das Hin und Her um eine Querungshilfe in Petzen bringt die Minderheits-Gruppe in Rage

"Hat die Mehrheit ihr Gedächtnis verloren?"

Bückeburg (rc). Das Hin und Her um die Querungshilfe in Petzen bringt die Gruppe von SPD, FDP, Unabhängigen und Grünen in Rage. "Bei uns ist das Fass übergelaufen, wir verstehen das Verhalten der Mehrheit und speziell von Herrn Harmening nicht", entrüstete sich Gruppenchef Bernd Insinger (SPD) gegenüber unserer Zeitung. "Wir haben offensichtlich ein wesentlich besseres Gedächtnis."

Insinger brachte das Gedächtnis der Mehrheit in Schwung, erinnerte daran, dass der Bau der Querungshilfe im rechtskräftig beschlossenen Bebauungsplan "Auf der Höhe" verankert und zudem in den Haushaltsberatungen 2006 eine Summe für den Bau eingestellt worden sei. Dennoch habe die Mehrheit in der Sitzung des Verwaltungsausschusses im Mai die bereits erfolgte Ausschreibung gestoppt. Die Begründung: Sie erfülle die vorrangige Funktion der Verlangsamung des Verkehrs nicht und sei zu teuer. Insingers Kommentar: "Die Auftragsvergabe wird glatt abgeschmettert, weil angeblich ein Projektbeschluss fehlt." Insinger weiter: "Keine vier Wochen später, wenn sich der Protest der Bürger regt, hat Herr Harmening offensichtlich vergessen, was er noch vier Wochen vorher gesagt hat." Wobei er sich fragen lassen müsse, ob er gegenüber Bürgern Ausschussentscheidungen vorwegnehmen könne. Das rieche "fürchterlich danach, dass Bürger derzeit mit Wahlen drohen", so Insinger weiter.

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