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Auftakt mit Seniorenfeier und Gottesdienst / Sonnabend offizielle Einweihung / Gutes Angebot im Getränkemarkt

Goldbecker Dorfgemeinschaftshaus schon gut gebucht

Goldbeck (wm). Am Wochenende wollen die Goldbecker eine richtige kleine Party steigen lassen: Ihr neues Dorfgemeinschaftshaus in - bis auf Restarbeiten - saniert, rund 2500 Arbeitsstunden berichtete der Vorsitzende des Vereins Dorfgemeinschaftshaus, haben rund 100 freiwillige Helfer in die Immobilie investiert. Und die gehört jetzt der Dorfgemeinschaft - ein Pilotprojekt der Stadt Rinteln.

Werner Zimmermann und seine Vorstandskollegen haben keinen Zweifel daran, dass das Modell Goldbeck ein Erfolgsmodell werden wird. Die Unterhaltung des Hauses will der Vereinüber Einnahmen aus der Vermietung aufbringen, Grundstock ist hier der Getränkemarkt im Laden. Doch auch der Terminkalender, freut sich Zimmermann, sei schon gut bestückt: "Wir sind überzeugt, es rechnet sich." Demnächst will der Verein noch in weitere Energiesparmaßnahmen investieren und den Fußboden verbessern. Praktisch eröffnet worden ist das rundum sanierte Dorfgemeinschaftshaus von Goldbecker Senioren, die trafen dort nämlich zu ihrer Weihnachtsfeier, eingeladen vom Ortsrat - rund hundert Personen fanden Platz im Saal. Am Heiligabend fand dort der Gottesdienst statt, der Handwerkerverein feiert, ein Bürger seinen 30. Geburtstag und die Feuerwehr traf sich dort zu ihrer Jahreshauptversammlung. Es war ein hürdenreicher Weg, bis die Goldbecker ihr eigenes Dorfgemeinschaftshaus hatten. 2004 stellte der Rintelner Rat - gegen die Stimmen der CDU - dafür 166 000 Euro bereit. Dem Trägerverein gehören alle Goldbecker Vereine an - auch ein Novum. Der Getränkemarkt, der ein größeres Angebot hat, als sein Name vermuten lässt, hat geöffnet von Montag bis Freitag, 7 bis 9 Uhr, sowie 15.30 bis 18 Uhr. Am Sonnabend von 7.30 bis 12 Uhr. Die Goldbecker können hier neben Getränken (kisten- wie flaschenweise), unter anderem auch Brötchen, die Schaumburger Zeitung, eine große Auswahl an Zeitschriften, Wertstoffsäcke, frische Wurst, Milchprodukte, Briefmarken, Konserven und am Sonnabend sogar Kuchen einkaufen. Hinter dem Tresen bedienen Marianne Zimmermann und Renate Druffel. Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz sieht im Goldbecker Dorfgemeinschaftshaus als Pilotprojekt auch die Chance, Erfahrungen zu sammeln, die vielleicht die Vereine in anderen Rintelner Ortsteilen dazu bringen könnten, über ein ähnliches Modell nachzudenken.

  • Im Dorfgemeinschaftshaus wird auch geprobt, hier mit Karin Herrmann, Ulrich Zimmermann und Walter Schröder.
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