weather-image
Lionsclub Porta "Judica" und Jessica Blume spenden 4000 Euro fürs Krankenhaus

Gesang macht's möglich: Unblutiger Gelbsucht-Test für die Bethel-Baybs

Bückeburg (tw). Grandioses Konzert, große Spende, guter Zweck: Prägnanter lässt sich die Geschichte, die am 2. Dezember mit einem Benefizkonzert im Rathaussaal begann und jetzt im Krankenhaus Bethel ihren krönenden Abschluss, fand, nicht auf den Punkt bringen. Man könnte es freilich aus anders ausdrücken: Der Lions-Club Porta Westfalica Judica hat die 4000 Euro, die Bückeburgs Theater- und Musicalstar Jessica Blume bei dem jüngsten Gesangsabend unter Regie der Lions eingefahren hat, der Säuglingsstation gespendet.

Jessica Blume hatte mit Konzerten an ihrem Zweitwohnsitz in Wien bereits die Anschaffung einer fahrbaren Kinder-Intensivstation am AHK-Spital unterstützt. Ihre Tochter Ludowikavor hatte vor vier Jahren in Bethel das Licht der Welt erblickt, besucht in Bückeburg einen Kindergarten. Vize-Präsidentin Heidrun Schröder und Ulla Giesberg übergaben den nicht nur symbolischen Großscheck an Dr. Eberhard Neumann v. Meding, Ärztlicher Direktor und Leiter der Gynäkologischen Ambulanz. Und dort ist er bestens aufgehoben, denn: "Wir werden das Geld als Anzahlung für ein Bilimeter und einen nicht minder dringend benötigten Kardiotokograph verwenden", so ein dankbarer Neumann v. Meding. Ein "Bilimeter" (Preis: 3500 Euro) ist ein Gerät "gegen die Gelbsucht". Soll heißen.: Um Kindern die tägliche Blutentnahme aus der Ferse zu ersparen, kann Bethel dank der Lions-Spende zum Feststellen des Bilirubinwertes die Messwerte künftig elektronisch und damit "unblutig" bestimmen - bei erhöhtem Bilirubin können Neugeborene nämlich Gelbsucht bekommen. Bei dem Kardiotokograph (Preis: 7000 Euro), auch Wehenschreiber genannt, handelt es sich um ein elektronischesÜberwachungsgerät, das die kindlichen Herztöne und die "Kontraktionen" - also die Länge, Häufigkeit und Stärke der Wehen - mittels Schallköpfen aufzeichnet.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare