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Unfallbeteiligte Frauen (46 und 67) schwerverletzt in Klinik eingeliefert

Frontalkollision auf Gegenfahrbahn: Pohler (65) stirbt im Autowrack

Eimbeckhausen (tis). Ein Horrorszenario für jeden Autofahrer - am Sonnabend trat es um 11.48 Uhr ein: Ein 65-Jähriger aus Pohle geriet auf der B 442 zwischen Eimbeckhausen und Messenkamp mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn. Die Insassen des entgegen kommenden Fiat Stilo hatten keine Chance auszuweichen. Es kam zum Frontalzusammenstoß, bei dem der Pohler getötet wurde.

Im Fiat saßen die Fahrerin, eine 46-jährige Frau aus Altenhagen II, und auf dem Beifahrersitz ihre 67-jährige Mutter aus Böbber. Beide wurden schwer verletzt in eine Springer Klinik eingeliefert. Zum Unfallzeitpunkt schneite es zwar im Raum Bad Münder, die Straße war aber nur nass. Straßenglätte kommt daher nach Polizeiangaben als Unfallursache nicht in Frage, eventuell aber eine gesundheitliche Beeinträchtigung des Unfallverursachers. Bislang ermittelten die Beamten folgenden Unfallhergang: Der 65-Jährige, der mit seinem Golf-Kombi von Eimbeckhausen in Richtung Autobahn unterwegs war, kam aus bislang ungeklärten Gründen kurz nach der Abzweigung Rohrsen in einer lang gezogenen Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte der Pkw frontal mit dem entgegen kommenden Fiat zusammen. Die Fahrzeuge wurden anschließend nach linksund rechts in den Straßengraben geschleudert. Ein Großaufgebot an Rettungskräften mit dem Notarzt Bad Münder, drei Rettungswagen aus Bad Münder, Springe und Rodenberg, der Polizei sowie den Feuerwehren Bad Münder und Eimbeckhausen rückte zur Unfallstelle aus. Für den Golf-Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Der im stark verformten Fahrzeugwrack eingeklemmte Mann hatte den Unfall nicht überlebt, der Notarzt stellte seinen Tod fest. Feuerwehrkräfte brauchten rund 30 Minuten, um ihn mit hydraulischem Rettungsgerät aus dem Fahrzeug zu bergen. Die beiden Frauen waren zuvor von Ersthelfern aus dem total zerstörten Fiat befreit worden. Nach Auffassung der Polizei verhinderten Airbags und Sicherheitsgurte noch schwerwiegendere Verletzungen. Die Feuerwehr Eimbeckhausen musste anschließend größere Mengen ausgelaufenes Motoröl unschädlich machen und unterstützte die Bergungsarbeiten. Die B 442 blieb bis 13.20 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde von der Polizeiüber Beber und Hülsede umgeleitet.

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