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Im Bau: Fahrzeughalle am Feuerwehrgerätehaus / Einweihung spätestens im Juni

Feuerwehr verlegt Elektroinstallation, streicht Wände und baut Fenster ein

Exten (who). Die Stützpunktfeuerwehr Exten sieht deutlich verbesserten Raumverhältnissen entgegen. Am 16. November ist der Startschuss für den Bau der neuen Fahrzeughalle neben dem Gerätehaus gefallen. Über Weihnachten und den Jahreswechsel ruhten die Arbeiten. Kurzzeitig hatte Schnee die Baustelle bedeckt. Inzwischen ist wieder deutlich zu sehen: Es tut sich etwas in Sachen Neubau.

Die Beton-Streifenfundamente für die künftige Halle in Metallkonstruktion sind eingebracht und die Tragpfeiler für das Dach ragen in die Höhe. Der massive Teil für die Umkleideräume ist ebenfalls schon errichtet. "Sobald die Witterung es zulässt, geht's weiter, dann soll die Bodenplatte gegossen werden", erklärt Ortsbrandmeister Oliver Kirstein bei der ersten Baustellenbesichtigung. Zusammen mit seinem Stellvertreter Christian Fabisch und dessen langjährigem Amts-Vorgänger, Heinrich Feldmann, visiert Kirstein das Ziel an: "Wir wollen spätestens im Juni die Einweihung feiern. Dann soll alles fertig sein." Der Neubau erfolgt auch in Exten nach erprobtem Rintelner Konzept: Die Stadt zahlt Material und alles, was die eingesetzten Unternehmen leisten. Die Feuerwehr bringt einen erheblichen Anteil an Eigenleistung ein, damit die Haushaltskasse geschont wird. "Für uns bedeutet das, dass alle unsere 44 Aktiven sich in irgend einer Form beteiligen. Wir erledigen zum Beispiel komplett alle Elektro-Installationen, die am Ende durch einen Fachbetrieb geprüft und abgenommen werden sollen." Bislang haben die Feuerwehrbauleute und -helfer schon während 70 Stunden ihren Anteil beigetragen, viele weitere werden noch folgen. So beim Einbau von Fenstern und Türen sowie bei den Malerarbeiten und den Verkleidungen mit Gipsfaserlatten oder bei der Untergrundverdichtung für die Zufahrt zur Halle und die etwa 15 Parkplätze. Christian Fabisch zeigt die künftigen Umkleideräume. Damit sollen die Zeiten vorbei sein, in denen sich die Einsatzkräfte in der Enge der alten Halle direkt neben den Fahrzeugen umziehen mussten. Damit werden auch die zurzeit acht aktiven Feuerwehrfrauen ihren eigenen Raum bekommen. "Die alte Halle werden wir weiterhin nutzen, unter anderem für unseren Tragkraftspritzenanhänger", fährt Extens Ortsbrandmeister fort. "Dazu brauchen wir den Raum für unsere Jugendfeuerwehr." Mit dem Bau verwirklichte sich ein alter Traum des früheren Ortsbrandmeisters Heinz Quante, erinnert Oliver Kirstein. "Er und sein Stellvertreter Heinrich Feldmann hatten schon vor 15 Jahren den ersten Anstoß für eine Erweiterung gegeben. Jetzt koordiniert Heinrich die Arbeiten für das Ortskommando."

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